Jeremys Kämpfe werden durch die Liedtexte dargestellt. Der Refrain „Jeremy sprach heute im Unterricht“ verdeutlicht die Seltenheit, in der er sich äußerte, und unterstreicht seine Isolation und die Tatsache, dass er von seinen Mitmenschen unbemerkt blieb. Die Zeilen „Manchmal habe ich nicht das Gefühl, nicht dazuzugehören“ und „Ich habe versucht, mit meinem Bruder zu reden, er hat nicht zugehört“ verstärken das Gefühl der Einsamkeit und des Mangels an Verbundenheit, das Jeremy empfand, noch weiter.
Die eindringliche Brücke des Liedes, in der Jeremys Lehrer ihn dabei erwischt, wie er Abschiedsnotizen in sein Notizbuch schreibt, erweckt die Tragödie zum Leben. Der Text ruft ein Gefühl des Bedauerns hervor, als der Lehrer erkennt, dass Jeremy Probleme hatte und um Hilfe bat, aber es war zu spät.
Die düstere und gefühlvolle Musik des Liedes spiegelt die Trostlosigkeit von Jeremys Geschichte wider. Das langsame, sich aufbauende Tempo steigert die Spannung und gipfelt im tragischen Höhepunkt.
„Jeremy“ ist ein eindringlicher Kommentar dazu, wie wichtig es ist, psychische Gesundheitsprobleme zu erkennen und anzugehen, insbesondere bei jungen Menschen, die möglicherweise im Stillen damit zu kämpfen haben. Es ermutigt die Gesellschaft, mitfühlender und wachsamer bei der Identifizierung und Unterstützung von Bedürftigen zu sein, um zu verhindern, dass ähnliche Tragödien passieren.