Hier ist der Grund:
* Explizite Referenzen: Spenser selbst macht in dem Gedicht deutlich, dass Gloriana Elizabeth sein soll. In Canto IX von Buch III stellt der Dichter ausdrücklich fest, dass Glorianas Hof ein Spiegelbild von Elizabeths Hof in Greenwich sein soll.
* Tugenden und Charakter: Gloriana verkörpert viele der mit Elisabeth verbundenen Ideale, wie etwa ihre Stärke, Weisheit und ihre Rolle als mächtige Herrscherin. Sie ist ein Symbol für Englands Ruhm und Macht und spiegelt Elisabeths Herrschaft als goldenes Zeitalter wider.
* Allegorie der Herrschaft: *Die Feenkönigin* kann als Allegorie für Elizabeths Regierungszeit angesehen werden, wobei die verschiedenen Ritter verschiedene Aspekte ihrer Herrschaft darstellen und die Schlachten und Prüfungen, denen sie gegenüberstehen, die Herausforderungen darstellen, mit denen Elizabeth während ihrer Regierungszeit konfrontiert war.
* Historischer Kontext: Das Gedicht wurde während der Regierungszeit Elisabeths geschrieben und ihr gewidmet. Spenser war ein treuer Untertan der Königin, und es ist wahrscheinlich, dass er mit dem Gedicht eine Hommage an sie wollte.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Gloriana nicht einfach nur ein einfaches Porträt von Elizabeth ist. Sie ist auch eine komplexe und vielschichtige Figur, die Ideale vertritt, die über die historische Königin hinausgehen. Sie verkörpert die Tugenden Keuschheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit und spiegelt das elisabethanische Ideal eines tugendhaften und rechtschaffenen Herrschers wider.
Obwohl Gloriana zweifellos eine Darstellung von Elisabeth I. ist, ist sie auch eine viel komplexere und differenziertere Figur, die sowohl die historische Königin als auch das Ideal einer perfekten Herrscherin verkörpert.