Muss man als Breakdancer flexibel sein?
Breakdance, auch B-Boying oder Breakdance genannt, ist ein Streetdance-Stil, der sich im Rahmen der Hip-Hop-Kultur entwickelt hat. Seine Ursprünge lassen sich bis in die 1970er Jahre zurückverfolgen, als Straßentänzer in der Bronx begannen, akrobatische Bewegungen am Boden auszuführen. Breakdance ist bekannt für seine dynamischen und körperlich anspruchsvollen Bewegungen, die oft komplizierte Beinarbeit, Drehungen, Flips und Sprünge beinhalten. Während Flexibilität beim Breakdance nicht unbedingt erforderlich ist, kann sie die Leistung eines Tänzers durchaus verbessern und es ihm ermöglichen, bestimmte Bewegungen anmutiger und effektiver auszuführen. Breakdance erfordert eine Kombination aus Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Rhythmus. Einige Bewegungen, wie zum Beispiel die Windmühle oder die Fackel, erfordern ein erhebliches Maß an Flexibilität in den Schultern, im Rücken und in den Hüften. Um diese Bewegungen reibungslos und sicher auszuführen, integrieren Breakdancer häufig Dehn- und Beweglichkeitstraining in ihre reguläre Praxis.
Obwohl Flexibilität keine zwingende Voraussetzung für Breakdance ist, kann sie den Tänzern eine größere Bewegungsfreiheit bieten und es ihnen ermöglichen, ein breiteres Spektrum an Tricks und Techniken auszuführen.