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Woher kommt die Clubtanzmusik?

1. Ursprünge in der afrikanischen und afro-karibischen Musik

- Afrikanische Rhythmen: Club-Tanzmusik basiert auf ihren rhythmischen Grundlagen traditioneller afrikanischer Musik und besteht hauptsächlich aus Polyrhythmen, synkopierten Beats und Call-and-Response-Mustern.

- Afro-karibische Einflüsse: Genres wie Salsa, Merengue und Reggae enthielten afrikanische Rhythmen und Melodien und beeinflussten die Entwicklung der Clubtanzmusik in der Karibik und darüber hinaus.

2. Disco und Funk in den 1970er Jahren

- Disco-Ära: In den 1970er Jahren entstand die Disco-Musik, die sich durch repetitive, tanzorientierte Beats, markante Basslinien, üppige Streicharrangements und aufstrebenden Gesang auszeichnete.

- Funk Connection: Funkmusik, bekannt für ihre groovigen Basslinien, synkopierten Rhythmen und sozialbewussten Texte, spielte auch eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der rhythmischen Struktur der Club-Dance-Musik.

3. Europäische elektronische Musik

- Krautrock: Deutsche Experimentalbands wie Kraftwerk, Tangerine Dream und Can entwickelten elektronische Musikstile, die als Krautrock bekannt sind und elektronische Klänge mit Rockstrukturen vermischten.

- Italienische Disco: In den späten 70er Jahren begannen italienische Produzenten, Disco mit elektronischen Klängen zu vermischen, was zu Hits wie „Love To Love You Baby“ von Giorgio Moroder führte.

4. Aufstieg der House-Musik in Chicago und Detroit

- Chicago House: Chicago House wurde in den frühen 80er-Jahren von DJs wie Frankie Knuckles und Ron Hardy entwickelt und konzentrierte sich auf sich wiederholende 4/4-Beats, treibende Basslinien und Gesangssamples.

- Detroit Techno: Zur gleichen Zeit entstand Detroit Techno, der futuristischere und experimentellere Klänge enthielt, die sich durch komplizierte elektronische Melodien und komplexe Rhythmen auszeichneten.

5. Globale Expansion elektronischer Tanzmusik

- Britische Rave-Szene: In den späten 1980er Jahren explodierte die britische Rave-Szene, in der DJs eine Mischung aus House und Techno spielten, oft bei Versammlungen im Freien und Lagerhauspartys.

- Globale Auswirkungen: Elektronische Tanzmusik (EDM) begann sich weltweit zu verbreiten, wobei sich in Europa, Asien und Amerika lokale Szenen entwickelten, die dem Genre jeweils ihre eigenen kulturellen Einflüsse hinzufügten.

6. Subgenres und technologische Entwicklungen

- Subgenres: Im Laufe der Jahre hat sich die Club-Dance-Musik in zahlreiche Subgenres wie Trance, Drum and Bass, Dubstep, Electro, Minimal und andere diversifiziert, von denen jedes seine einzigartigen Eigenschaften hat.

- Technologische Fortschritte: Fortschritte in der Musikproduktionstechnologie haben es DJs und Produzenten ermöglicht, immer komplexere und komplexere Klanglandschaften zu schaffen und damit die Grenzen der Club-Dance-Musik zu erweitern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Club-Dance-Musik aus der Verschmelzung afrikanischer und afro-karibischer Rhythmen mit europäischen Einflüssen der elektronischen Musik, insbesondere Disco, Funk, Krautrock und frühem House und Techno, entstand. In den 1980er Jahren wurde es zu einem globalen Phänomen und entwickelt und diversifiziert sich dank technologischer Innovationen und der Kreativität von DJs und Produzenten weltweit weiter.

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