Der mexikanische Huttanz, auch Jarabe Tapatío genannt, ist ein traditioneller mexikanischer Tanz, der sich durch seine ausgefallene Beinarbeit und die Verwendung eines Hutes mit breiter Krempe auszeichnet. Es wird angenommen, dass der Tanz im 19. Jahrhundert im mexikanischen Bundesstaat Jalisco entstanden ist. Er erfreute sich schnell im ganzen Land großer Beliebtheit und ist heute ein häufiger Bestandteil mexikanischer Volkstanzaufführungen und -feiern.
Der mexikanische Huttanz wird typischerweise zwischen einem männlichen und einer weiblichen Tänzerin aufgeführt. Der männliche Tänzer trägt traditionelle mexikanische Kleidung, beispielsweise einen Charro-Anzug, und die Tänzerin trägt ein langes Kleid mit weitem Rock. Der männliche Tänzer hält oft einen Sombrero (mexikanischen Hut), der während des Tanzes als Requisite verwendet wird.
Der Tanz zeichnet sich durch lebhafte Musik, schnelle Schritte und komplizierte Bewegungen aus. Die Tänzer führen verschiedene Schritte aus, darunter Hüpfen, Sprünge, Drehungen und Drehungen. Sie bewegen sich auch im Kreis und klatschen im Takt der Musik in die Hände. Der Tanz wird zu einer lebhaften und energiegeladenen Mariachi-Musik im 3/4-Takt untermalt, wobei das Tempo im Laufe des Tanzes allmählich zunimmt.