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Was ist ein Bartók-Pizzicato?

In der Musik ist ein Bartók-Pizzicato (auch Snap-Pizzicato genannt) eine Technik des Pizzicato-Spiels, bei der die Saite mit einer schnellen, ruckartigen Bewegung so gezupft wird, dass sie gegen das Griffbrett zurückschnappt. Dadurch entsteht ein scharfer, perkussiver Klang. Die Technik ist nach dem ungarischen Komponisten Béla Bartók benannt, der sie häufig in seiner Musik verwendete.

Um ein Bartók-Pizzicato zu spielen, legt der Interpret seinen Finger auf die Saite und bewegt sie dann schnell mit einer kurzen, scharfen Bewegung nach oben. Die Saite sollte in der Nähe des Griffbretts gezupft werden, damit sie zurückschnellen kann. Der resultierende Klang ist ein heller, perkussiver Anschlag, gefolgt von einem kurzen Sustain.

Das Bartók-Pizzicato wird häufig für dramatische oder ausdrucksstarke Effekte in der Orchester- und Kammermusik eingesetzt. Es ist besonders effektiv, um ein Gefühl von Spannung oder Dringlichkeit zu erzeugen. Die Technik kann auch für humorvolle Effekte eingesetzt werden, wie in Bartóks Capriccio für Klarinette, Violine und Klavier, wo sie das Geplapper eines Affen darstellt.

Hier sind einige Beispiele dafür, wie Bartóks Pizzicato in der Musik verwendet wird:

* Im zweiten Satz von Bartóks Streichquartett Nr. 2 spielt die erste Violine eine Melodie im Bartók-Pizzicato, während die anderen Instrumente für die Begleitung sorgen.

* Im Finale von Bartóks Konzert für Orchester spielen die Streicher ein rhythmisches Ostinato mit Bartóks Pizzicato, während die Soloinstrumente eine lyrische Melodie spielen.

* Im dritten Satz von Bartóks Musik für Streicher, Schlagzeug und Celesta werden die Pizzicato-Streicher eingesetzt, um ein Gefühl von Dringlichkeit und Spannung zu erzeugen.

* Im zweiten Satz von Bartóks Klavierkonzert Nr. 3 wird das Bartók-Pizzicato verwendet, um in einer Passage, die das Geplapper eines Affen darstellt, einen humorvollen Effekt zu erzeugen.

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