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Was ist ein Merengue-Tanz?

Der Merengue ist ein lebhafter und sinnlicher dominikanischer Tanz, der seinen Ursprung im 19. Jahrhundert hat. Es zeichnet sich durch einen schnellen Rhythmus, energische Hüftbewegungen und einen Grundschritt aus, bei dem abwechselnd Schritte vorwärts und rückwärts ausgeführt werden. Die traditionelle Merengue-Musik wird typischerweise mit Instrumenten wie Akkordeon, Güira (Schaber) und Tambora (Trommel) gespielt, wodurch ein ansteckender und fröhlicher Klang entsteht, der Paare dazu ermutigt, leidenschaftlich zusammen zu tanzen.

Hier sind die Schlüsselelemente und Schritte des grundlegenden Merengue-Tanzes:

1. Grundlegender Schritt:

- Der Merengue-Tanz beginnt mit einer geschlossenen Partnerposition, bei der der Anführer (meist der Mann) mit der rechten Hand die rechte Hand der Tänzerin (meist die Frau) hält und seine linke Hand auf ihre Taille legt.

- Der Grundschritt besteht aus abwechselnden Vorwärts- und Rückwärtsschritten unter Aufrechterhaltung einer engen Verbindung zwischen den Partnern.

- Der Anführer beginnt mit einem Schritt nach vorne mit dem linken Fuß, während der Nachfolger mit dem rechten Fuß einen Schritt nach hinten macht.

- Darauf folgt ein Schritt zurück mit dem rechten Fuß des Anführers und ein Schritt nach vorne mit dem linken Fuß des Nachfolgers.

- Die Schritte werden in einer kontinuierlichen, fließenden Bewegung ausgeführt, sodass die Körper nahe beieinander und synchron bleiben.

2. Hüftbewegung:

- Der Merengue-Tanz zeichnet sich durch seine sinnliche Hüftbewegung aus, die als „Beckenrolle“ oder „Meneo“ bekannt ist.

- Die Hüften bewegen sich in kreisenden Bewegungen zunächst zur einen und dann zur anderen Seite, während der Oberkörper relativ stabil bleibt.

- Diese Hüftbewegung ist ein integraler Bestandteil des Tanzes und trägt zu seiner lebendigen und energiegeladenen Natur bei.

3. Rhythmus:

- Merengue-Musik hat einen unverwechselbaren und schnellen Rhythmus, typischerweise etwa 120–160 Schläge pro Minute (BPM).

- Der grundlegende Merengue-Schritt basiert auf dem 2/4- oder 4/4-Rhythmus, wobei jeder Schritt einem Takt der Musik entspricht.

- Der gleichmäßige Rhythmus und der ansteckende Beat der Merengue-Musik machen es leicht, ihr zu folgen und mitzutanzen.

4. Körperbewegung:

- Der Merengue-Tanz ist bekannt für seine eleganten und anmutigen Körperbewegungen.

- Die Tänzer bewegen sich fließend und koordiniert, folgen dem Rhythmus und bleiben synchron miteinander.

- Arme und Hände werden ausdrucksstark eingesetzt, um den Charme und die Eleganz des Tanzes zu verstärken.

5. Turns:

- Neben den Grundschritten und Hüftbewegungen beinhaltet der Merengue-Tanz auch verschiedene Drehungen und Drehungen.

- Diese Wendungen verleihen dem Tanz ein Element von Spannung und Komplexität.

- Die häufigste Wendung beim Merengue ist die „Grunddrehung“, bei der der Anführer den Gefolgsmann herumwirbelt, während er ihn festhält.

Der Merengue-Tanz erfreut sich weltweit großer Beliebtheit und ist in lateinamerikanischen Tanzkreisen zu einem festen Bestandteil geworden. Es handelt sich um eine lebendige und energiegeladene Tanzform, die die Kultur, Musik und den Rhythmus der Dominikanischen Republik zelebriert. Ob gesellig oder im Wettkampf getanzt, der Merengue bringt Menschen zusammen und erfüllt sie mit Freude und Energie.

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