Schritte zum Sagayan-Tanz:
_1. Eröffnungsritual „Pagay-o“_
- Der Darsteller betritt die Tanzfläche und hält den „Sagay“ (einen Holzgong).
- Der Schlagzeuger spielt einen kurzen und intensiven Schlag, während er durch den Ritualort läuft.
_2. „Iggod“_ (Rückwärtsgehen)
- Der Darsteller geht rückwärts, während er den Sagay in die Mitte des Ritualbereichs hält.
- Die Schritte sind klein, gemessen und anmutig.
- Der Schlagzeuger folgt dem Interpreten von hinten.
_3. „Pangngamang“_ (Gebetsaufruf)
- Der Darsteller hält den Sagay nach vorne, während er in der Mitte steht.
- Er beginnt, Gebete zu sprechen, indem er den Sagay in den Himmel hebt und ihn dann in verschiedene Richtungen richtet.
_4. „Ullalim“ (Märchenkonzert)
- Nach der Anrufung rezitiert der Darsteller ein „Ullalim“ oder historische Ereignisse, Epen oder Geschichten.
- Der Tänzer gestikuliert mit dem Sagay und bewegt sich im Ritualbereich, während er die Geschichten rezitiert.
_5. „Bumadyi“_ (Freier Tanz)
- Nach dem Ullalim tanzt der Darsteller frei durch den Ritualbereich.
- Die Tanzbewegungen werden in dieser Phase lebendiger, energischer und flexibler.
- Der Tänzer kann sich drehen, springen und seine einzigartigen Tanzfähigkeiten unter Beweis stellen.
_6. „Pangalay“_ (Fazit)
- Der Tänzer wird langsamer und beendet den Tanz nach und nach mit anmutigen Bewegungen.
- Das Ende wird dadurch markiert, dass der Darsteller den Sagay ein letztes Mal hochhält.
- Der Darsteller verlässt die Tanzfläche und der Schlagzeuger beendet den Tanz mit einem letzten Schlag.