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Was ist jakobinisches Theater?

Als Drama aus der jakobinischen Zeit bezeichnet man das Drama, das während der Herrschaft von König James I. (1603–1625) von England geschrieben wurde. Es wird allgemein als eine Fortsetzung des elisabethanischen Theaters angesehen, allerdings mit einigen wichtigen Unterschieden.

Das jakobinische Drama zeichnet sich durch seinen dunklen, pessimistischen Ton und seinen Fokus auf Themen wie Gewalt, Rache und Korruption aus. In Theaterstücken aus dieser Zeit sind oft Charaktere zu sehen, die von ihren Leidenschaften getrieben werden und vor nichts zurückschrecken, um zu bekommen, was sie wollen. Dieses Gefühl moralischer Dunkelheit steht im Gegensatz zum eher optimistischen und idealistischen Ton des elisabethanischen Dramas.

Ein weiterer Unterschied zwischen jakobinischem und elisabethanischem Drama ist der Sprachgebrauch. Das jakobinische Drama ist für seine ausführlichen und oft witzigen Dialoge bekannt. Dramatiker dieser Zeit waren Meister des Wortspiels und der Rhetorik und nutzten ihre Sprache oft, um Atmosphäre und Spannung zu erzeugen.

Zu den berühmtesten jakobinischen Dramatikern zählen William Shakespeare, Ben Jonson und John Webster. Shakespeare schrieb in dieser Zeit einige seiner größten Werke, darunter „König Lear“, „Macbeth“ und „Der Sturm“. Jonson war bekannt für seine Komödien und Satiren wie „Volpone“ und „Der Alchemist“. Webster war ein Meister der Tragödie, und seine Stücke wie „Die Herzogin von Malfi“ und „Der weiße Teufel“ gehören zu den eindrucksvollsten und bewegendsten der englischen Sprache.

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