Expressionistisches Theater ist eine Theaterform, die die subjektiven Erfahrungen der Figuren und nicht die objektive Realität der Ereignisse in den Vordergrund stellt. Expressionistische Stücke verwenden oft verzerrte Bühnenbilder, Beleuchtung und Kostüme, um ein Gefühl von Unbehagen oder Angst zu erzeugen. Die Figuren in expressionistischen Dramen sind oft von ihrer Umgebung entfremdet und haben Schwierigkeiten, miteinander zu kommunizieren. Das expressionistische Theater hatte großen Einfluss auf die Entwicklung des modernen Dramas.
Einige berühmte Beispiele des expressionistischen Theaters sind:
* Das Kabinett von Dr. Caligari (1920) von Robert Wiene
* Nosferatu (1922) von F.W. Murnau
* Metropole (1927) von Fritz Lang
* Die Dreigroschenoper (1928) von Bertolt Brecht und Kurt Weill
* Der Blaue Engel (1930) von Josef von Sternberg
Das expressionistische Theater verlor in den 1940er Jahren an Popularität, sein Einfluss ist jedoch immer noch im modernen Drama und Film zu erkennen.