- Wiederbelebung der Ausdruckstechniken und Ästhetik der antiken griechischen Musik.
- Abkehr von den polyphonen Stilen der Renaissance.
- Betonung von Individualismus, emotionaler Wirkung und der Verwendung von Monodie.
- Die Erforschung neuer Musikgenres und -formen, einschließlich der Oper.
- Die Bedeutung des Textes für Musik und Stimmklarheit.
Musik der Florentiner Camerata:
- Jacopo Peris Oper „Euridice“ (1600), oft als die erste große Oper angesehen.
- Claudio Monteverdis Madrigale und Opern, die den Einsatz von Monodie und dramatischem Ausdruck zeigen.
- Giulio Caccinis „Le nuove musiche“ (Neue Musik, 1601-1602), eine Abhandlung zur Förderung von Monodie und ausdrucksstarkem Gesang.
Die Ideen und die Musik der Florentiner Camerata legten den Grundstein für die Entwicklung der Oper und des barocken Musikstils im 17. Jahrhundert. Ihre Erkundungen von Monodie, emotionalem Ausdruck und der textgesteuerten Herangehensweise an Musik hatten tiefgreifenden Einfluss auf die Richtung der westlichen klassischen Musik.