In beiden Geschichten geht es um verbotene Liebesbeziehungen zwischen zwei Charakteren, die nicht zusammen sein sollten. In Phantom der Oper handelt es sich um Erik, einen deformierten Musiker, der im Pariser Opernhaus lebt, und Christine Daaé, eine junge Sopranistin. In „Romeo und Julia“ handelt es sich um Romeo Montague und Julia Capulet, die zwei verfeindeten Familien in Verona, Italien, angehören.
2. Tragisches Ende:
Beide Geschichten enden in einer Tragödie, wobei die Protagonisten aufgrund äußerer Konflikte sterben. In Phantom der Oper wählt Christine Raoul gegenüber Erik, was zu Eriks Untergang und Tod führt. In Romeo und Julia beenden die Liebenden ihr Leben aufgrund von Missverständnissen und gesellschaftlichem Druck.
3. Masken und geheime Identitäten:
Erik trägt in „Phantom der Oper“ eine Maske, um seine Missbildung zu verbergen, und führt ein geheimes Dasein im Opernhaus, ähnlich wie Romeo, der verkleidet einen Capulet-Ball besucht, um nicht entdeckt zu werden.
4. Themen der Besessenheit und Leidenschaft:
Beide Geschichten beschäftigen sich mit den Themen Besessenheit und leidenschaftliche Liebe. Eriks intensive Fixierung auf Christine und die Anstrengungen, die er unternimmt, um sie eng zu halten, entsprechen Romeos überwältigender Liebe zu Julia.
5. Ungerechte gesellschaftliche Zwänge:
Beide Werke kommentieren die Zwänge, die durch gesellschaftliche Normen und Klassenstrukturen entstehen. Eriks Missbildung macht ihn zum Außenseiter, während die Rivalität zwischen den Familien von Romeo und Julia ihre Beziehung behindert.
6. Die Rolle von Schicksal und Bestimmung:
„Phantom der Oper“ deutet die Vorstellung an, dass das Leben von Erik und Christine durch das Schicksal miteinander verbunden ist, ähnlich wie Romeo und Julia an ihr Schicksal glauben.
7. Wirkung der Musik:
Musik ist in beiden Geschichten ein zentrales Element. In „Phantom der Oper“ fesselt Eriks Musik Christine und wird als kraftvolles Mittel eingesetzt, um Emotionen auszudrücken und Ereignisse zu manipulieren. In Romeo und Julia wird Musik eingesetzt, um die Stimmung zu bestimmen, dramatische Spannungen zu erzeugen und die Gefühle der Liebenden auszudrücken.
Trotz dieser Ähnlichkeiten bleiben „Phantom der Oper“ und „Romeo und Julia“ zwei unterschiedliche Werke mit einzigartigen Charakteren, Handlungsentwicklungen und Schauplätzen, die das reiche Spektrum an Literatur und Geschichtenerzählen bereichern.