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Warum sind Rezitativ und Arie musikalische Gegensätze?

Rezitativ und Arie sind zwei gegensätzliche Musikformen, die häufig in der Oper verwendet werden. Rezitativ ist ein Gesangsstil, der für Dialoge und Erzählungen verwendet wird, während eine Arie ein eher lyrisches und ausdrucksstarkes Stück ist, das dazu dient, die stimmlichen Fähigkeiten des Sängers zu demonstrieren.

Rezitativ zeichnet sich durch seinen Parlando-Stil aus, der dem Sprechen ähnelt. Die Melodie eines Rezitativs ist meist einfach und folgt dem Rhythmus des Textes. Rezitativ wird oft von einem Continuo begleitet, einer Gruppe von Instrumenten, die für harmonische Unterstützung sorgen.

Arie ist eine formellere und strukturiertere musikalische Form als das Rezitativ. Arien werden typischerweise in der Da-Capo-Form komponiert, die aus einem A-Abschnitt, einem B-Abschnitt und einer Rückkehr zum A-Abschnitt besteht. Der A-Teil einer Arie ist normalerweise das Hauptthema des Stücks, während der B-Teil den Kontrast bildet. Arien werden oft von einem Orchester begleitet und können sehr aufwändig und virtuos sein.

Der Hauptunterschied zwischen Rezitativ und Arie ist ihre Funktion. Rezitativ wird verwendet, um die Handlung einer Oper voranzutreiben, während eine Arie dazu dient, die Gefühle einer Figur auszudrücken. Arien werden oft verwendet, um die stimmlichen Fähigkeiten des Sängers zu demonstrieren, und es können sehr schöne und bewegende Musikstücke sein.

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