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Wie entwickelt Frank Baum Zeit und Reihenfolge im wunderbaren Zauberer von Oz?

L. Frank Baum entwickelt Zeit und Ablauf in „Der Zauberer von Oz“ durch eine sorgfältig strukturierte Handlung und den Einsatz literarischer Techniken wie Vorahnung und Rückblenden.

1.Lineare Chronologie:

Baum präsentiert die Geschichte in einer klaren chronologischen Reihenfolge und ermöglicht es den Lesern, die Reise von Dorothy und ihren Gefährten auf ihrer Reise durch das Land Oz zu verfolgen. Die Ereignisse entfalten sich in einer logischen Reihenfolge, wobei jedes Kapitel auf dem vorherigen aufbaut.

2.Flashback:

Baum setzt Rückblenden effektiv ein, um Hintergrundinformationen bereitzustellen und die Charakterentwicklung zu fördern. Beispielsweise verwendet Baum im Kapitel „Die Geschichte des Blechholzfällers“ eine Rückblende, um die Vergangenheit des Blechmannes zu erzählen und zu erklären, warum er sich ein Herz wünscht. Diese Technik verleiht dem Charakter Tiefe und vermittelt dem Leser ein besseres Verständnis seiner Beweggründe und Wünsche.

3.Vorahnung:

Baum nutzt die Vorahnung, um ein Gefühl der Vorfreude und Spannung zu erzeugen. Zu Beginn der Geschichte trifft Dorothy auf die gute Hexe des Nordens, die sie vor der bösen Hexe des Westens und den Gefahren warnt, die vor ihr liegen. Dieses Vorahnungsgerät bereitet die Leser auf die Herausforderungen vor, denen Dorothy später auf ihrer Reise gegenüberstehen wird.

4.Zeitmarkierungen:

Baum stellt gelegentlich spezifische Zeitmarkierungen bereit, um den Verlauf von Tagen oder Nächten im Land Oz anzuzeigen. Als sich beispielsweise die Vogelscheuche zu Dorothy gesellt, heißt es in dem Buch, dass „sie stundenlang reisen“. Diese Zeitmarkierungen helfen den Lesern, den Lauf der Zeit zu visualisieren und das Tempo zu verstehen, mit dem sich das Abenteuer entfaltet.

5. Saisonale Änderung:

Baum bezieht den Wechsel der Jahreszeiten ein, um wichtige Punkte in der Geschichte zu kennzeichnen. Zu Beginn des Buches ist der Frühling in Kansas der Schauplatz, der ein Gefühl der Normalität vermittelt. Als Dorothy ihre Reise in Oz antritt, wechselt die Kulisse in den Sommer und symbolisiert die magischen Erlebnisse, die sie erlebt.

6.Traumsequenz:

Baum fügt eine Traumsequenz ein, um die Grenze zwischen Realität und Fantasie zu verwischen. Dorothy träumt von ihrem Abenteuer, das die Ereignisse vorwegnimmt, die ihr in Oz bevorstehen. Diese Traumsequenzen verleihen der Geschichte einen Hauch von Geheimnis und Wunder.

Durch den geschickten Einsatz von Techniken wie Rückblenden, Vorahnungen, Zeitmarkierungen und saisonalen Veränderungen schafft Baum eine gut strukturierte Erzählung, die dem Leser hilft, durch die magische Welt von Oz zu navigieren und gleichzeitig ein Gefühl von Fortschritt und Spannung im gesamten Roman zu vermitteln.

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