* „Aristeia“ (ἀριστεία): Dieser Begriff beschreibt eine Heldentat oder einen Abschnitt des Epos, in dem ein Held sein außergewöhnliches Können und Können unter Beweis stellt. Obwohl es nicht immer „Unaufhaltsamkeit“ impliziert, fängt es oft die intensiven und aufregenden Momente ein, in denen ein Held glänzt. Achilleus' Aristeia in der Ilias ist seine unerbittliche Verfolgung und Tötung Hektors.
* „Hybris“: Dieser Begriff beschreibt übermäßigen Stolz und Arroganz, die zum Untergang eines Helden führen. Obwohl es nicht direkt mit „unaufhaltsam“ zusammenhängt, ist es oft ein Faktor für den Untergang eines Helden. Achilles‘ Hybris und seine Weigerung, sich ohne seine Rüstung wieder dem Kampf anzuschließen, führt zum tragischen Tod von Patroklos und letztendlich auch zu seinem eigenen.
* „Nemesis“: Dies bezieht sich auf das Konzept der göttlichen Vergeltung für Hybris und andere Übertretungen. Es beschreibt keinen bestimmten Teil eines Epos, sondern beleuchtet die Konsequenzen des unaufhaltsamen Verhaltens eines Helden. Der Tod Hektors, getrieben vom Zorn des Achilleus und dem Willen der Götter, ist ein Beweis für dieses Konzept.
Letztendlich wird das Gefühl, dass ein Held unaufhaltsam ist, durch die Erzählung selbst, die Wahl der Sprache des Dichters und die hervorgehobenen heroischen Qualitäten erzeugt. Das Konzept eines „unaufhaltsamen Helden“ ist nicht unbedingt ein spezifisches literarisches Element mit einem definitiven Begriff, sondern vielmehr eine durch verschiedene Techniken erzielte Wirkung.