Monarchen:
1. Elisabeth I. (1558-1603): Elisabeth I. regierte England von 1558 bis zu ihrem Tod im Jahr 1603. Ihre Herrschaft, die oft als „elisabethanische Ära“ bezeichnet wird, war eine Zeit bemerkenswerten Wohlstands, Entdeckungen und kultureller Blüte. Shakespeares Karriere fiel weitgehend mit der Regierungszeit Elisabeths I. zusammen.
2. Jakobus I. (1603-1625): James I. trat 1603 die Nachfolge Elisabeths I. an und regierte England und Schottland. Sein Beitritt vereinte die beiden Kronen der Stuart-Dynastie. Shakespeare schrieb und inszenierte weiterhin Theaterstücke in den ersten Regierungsjahren Jakobs I.
Bundesstaat England:
* Politische Stabilität: Während eines Großteils von Shakespeares Lebzeiten erlebte England eine relative politische Stabilität. Die Niederlage der spanischen Armada im Jahr 1588 und die protestantische Reformation festigten die Macht der Nation und stärkten die Monarchie.
* Wirtschaftswachstum: Die elisabethanische Ära erlebte ein bedeutendes Wirtschaftswachstum, das durch Handel, Erkundung und den Aufstieg der Kaufmannsklasse angetrieben wurde. Die Expansion des Britischen Empire und die Gründung von Kolonien in der Neuen Welt spielten eine entscheidende Rolle bei der Steigerung von Englands Reichtum und Einfluss.
* Erweiterung der Erkundung: Das Zeitalter der Entdeckungen erreichte in dieser Zeit neue Höhen. Englische Abenteurer wie Sir Walter Raleigh und Sir Francis Drake begaben sich auf Reisen nach Amerika, Afrika und Asien und brachten neues Wissen, Reichtum und Handelswege nach England.
* Blühende Renaissance: Die elisabethanische Ära war eine Zeit der kulturellen und künstlerischen Blüte, beeinflusst von der Renaissance. Die Theater blühten auf und Shakespeares Stücke spiegelten die Essenz dieser reichen Kulturperiode wider.
* Religiöse Spannungen: Während die Church of England als offizielle Religion etabliert wurde, blieben religiöse Spannungen bestehen. Katholiken, Puritaner und andere religiöse Gruppen waren mit Verfolgung und Konflikten konfrontiert, die gelegentlich zu politischen Unruhen führten.
* Soziale Veränderungen: Der Aufstieg der Mittelschicht, das Wachstum der Städte und die Entstehung neuer sozialer Strukturen führten zu tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen. Diese Veränderungen fanden ihren Niederschlag in Shakespeares Stücken, in denen es oft um soziale Klassen, Geschlechterrollen und sich verändernde gesellschaftliche Normen ging.
Insgesamt fiel Shakespeares Leben mit einer dynamischen und transformativen Periode in der englischen Geschichte zusammen, die durch Wirtschaftswachstum, kulturelle Blüte, politische Veränderungen und religiöse Spannungen gekennzeichnet war. Seine Werke fingen nicht nur den Geist seiner Zeit ein, sondern gingen auch über die Zeit hinaus und finden bis heute beim Publikum Anklang.