- Impulsivität :Ödipus‘ Entscheidung, Laios zu töten und später das Rätsel der Sphinx zu lösen, spiegelt seine impulsive Natur wider. Er handelt voreilig, ohne die Konsequenzen vollständig abzuwägen.
- Neugier :Ödipus wird von dem Wunsch getrieben, die Wahrheit aufzudecken, auch wenn sie schmerzhaft oder gefährlich ist. Seine unermüdliche Suche nach der Wahrheit über seine Abstammung und den Mord an Laius, selbst angesichts von Warnungen und Hindernissen, zeigt seine Neugier.
- Stolz :Ödipus besitzt ein übertriebenes Gefühl von Stolz und Selbstgefälligkeit. Er hält sich für intelligent und steht über der Macht der Götter. Dieser Stolz macht ihn lange Zeit blind für die Wahrheit und führt zu seinem tragischen Untergang.
- Wunsch nach Macht :Die Thronbesteigung von Ödipus nach der Lösung des Rätsels lässt auf seinen Ehrgeiz nach Macht schließen. Er ist zu sehr von seinen Fähigkeiten überzeugt und glaubt, aufgrund seines Erfolgs bei der Rettung von Theben unverwundbar zu sein.
- Verteidigung :Ödipus wird defensiv, wenn seine Autorität und sein Wissen in Frage gestellt werden. Seine Konfrontation mit Teiresias und dem Hirten verdeutlicht seinen Widerstand, alles zu akzeptieren, was seinem Glauben widerspricht.