Unschuld vortäuschen:
- Eine Ohnmacht vorgeben:
Als ihr klar wird, dass Macbeth sich während des Banketts nicht beruhigen kann, nachdem sie Banquos Geist gesehen hat, tut Lady Macbeth vor, in Ohnmacht zu fallen, um die Aufmerksamkeit von ihm abzulenken. Ihre Tat lenkt andere von Macbeths unberechenbarem Verhalten ab und ermöglicht es den Gästen, seine Episode als einfache Krankheit abzutun.
- Diskurs kontrollieren:
Während der Diskussionen über Duncans Ermordung kontrolliert Lady Macbeth die Erzählung sorgfältig:
- Schuld abwehren: Äußert jemand einen Verdacht gegenüber Macbeth, richtet sie den Fokus sofort wieder auf das Verhalten unschuldiger Personen während des Mordes als Beweismittel.
Macbeth manipulieren:
Als Macbeth nach der Tat Besorgnis und emotionale Schwäche zeigt, nutzt Lady Macbeth verschiedene manipulative Taktiken, um seinen Entschluss zu stärken:
Abschwächung des Gesetzes: Sie spielt die Bedeutung des Tötens herunter, indem sie Duncans Mord nur als einen flüchtigen Akt bezeichnet und ihn mit dem „Töten des Lebens einer kleinen Kreatur“ vergleicht.