1. Die Erscheinung des Geistes: Nachdem er Duncan ermordet hat, beginnt Macbeth, Schuldgefühle und Halluzinationen zu verspüren, unter anderem sieht er den Geist von Banquo. Das Erscheinen des Geistes ist Ausdruck von Macbeths innerer Unruhe und Schuldgefühlen.
2. Schlaflose Nächte: Sowohl Macbeth als auch Lady Macbeth leiden unter Schlaflosigkeit und Schlafstörungen. Lady Macbeth wird aufgrund ihrer Schuldgefühle körperlich krank und spielt den Mord im Schlaf immer wieder nach.
3. Entzug und Isolation: Macbeth und Lady Macbeth isolieren sich zunehmend von ihrer Umgebung. Sie ziehen sich aus sozialen Interaktionen zurück und sind mit ihren Schuldgefühlen und der Angst vor Entdeckung beschäftigt.
4. Bestätigung suchen: Macbeth sucht Bestätigung für seine Taten, indem er die Hexen konsultiert und versucht, die Prophezeiungen zu seinem Vorteil zu manipulieren. Diese Versuche verstärken jedoch nur seine Schuldgefühle und sein Gefühl des Untergangs.
5. Halluzinationen und Wahnsinn: Macbeths Schuld manifestiert sich in Form von Halluzinationen und Momenten des Wahnsinns. Er sieht Visionen von Dolchen und hört Stimmen, die auf seinen psychischen Zusammenbruch hinweisen.
6. Verschlechterung der Beziehungen: Die Schuldgefühle ihrer Taten treiben einen Keil zwischen Macbeth und Lady Macbeth. Ihre Beziehung wird angespannt, da sie darum kämpfen, individuell mit ihrer Schuld umzugehen.
7. Geistige und körperliche Erschöpfung: Macbeth und Lady Macbeth werden körperlich und geistig erschöpft, während die Last ihrer Schuld ihren Tribut fordert. Lady Macbeths schließlicher Abstieg in den Wahnsinn ist eine direkte Folge ihrer Schuld.
8. Kontrollverlust: Macbeths verzweifelte Versuche, die Kontrolle über seine Taten und sein Schicksal zu behalten, machen nur deutlich, dass er die Kontrolle über sein Leben verloren hat. Seine voreiligen Entscheidungen und sein unberechenbares Verhalten zeugen von seinem Schuldgefühl.
9. Symbolische Motive: Shakespeare verwendet symbolische Motive wie Blut und Wasser, um die Schuld von Macbeth und Lady Macbeth darzustellen. Das Blut an ihren Händen symbolisiert den Fleck des Mordes, der nicht weggewaschen werden kann.
10. Geständnisse und Offenbarungen: Schließlich gestehen sowohl Macbeth als auch Lady Macbeth ihre Schuld und erkennen die Tiefe ihrer Taten und ihre Unfähigkeit, den Folgen ihrer Verbrechen zu entkommen.
Diese Beweise weisen insgesamt auf die tiefe Schuld hin, die Macbeth und Lady Macbeth verspürten und die letztendlich zu ihrem Untergang und ihrer Zerstörung führte.