1. Beweis: Detektive sammeln und analysieren Beweise, um den Sachverhalt eines Falles festzustellen. Dazu können physische Beweise wie DNA-Proben, Fingerabdrücke oder Waffen gehören; Aussagen von Zeugen; und dokumentarische Beweise wie Überwachungsaufnahmen oder schriftliche Aufzeichnungen.
2. Zeugenaussage: Zeugen können wertvolle Informationen über ein Verbrechen liefern, darunter Beschreibungen von Verdächtigen, Schilderungen von Ereignissen und andere relevante Details. Detektive befragen Zeugen, um deren Aussagen einzuholen und Informationen aus anderen Quellen zu bestätigen oder zu widerlegen.
3. Forensische Wissenschaft: Die Forensik spielt in modernen Strafermittlungen eine entscheidende Rolle. Detektive arbeiten eng mit forensischen Experten zusammen, um Beweise zu analysieren, Verdächtige zu identifizieren und Tatorte zu rekonstruieren. Dazu gehören Techniken wie DNA-Analyse, Schusswaffenuntersuchung, Spurenanalyse und Fingerabdruckvergleich.
4. Informanten und vertrauliche Quellen: Detektive pflegen häufig Beziehungen zu Informanten oder vertraulichen Quellen, die Informationen über kriminelle Aktivitäten liefern. Bei diesen Quellen kann es sich um Personen handeln, die in kriminelle Netzwerke verwickelt sind oder über Kenntnisse über illegale Aktivitäten verfügen.
5. Überwachung: Detektive können Verdächtige oder interessante Orte überwachen, um Informationen zu sammeln und verdächtiges Verhalten zu beobachten. Zu den Überwachungstechniken können physische Überwachung, verdeckte Operationen und elektronische Überwachung (z. B. Telefonabhörungen oder GPS-Ortung) gehören.
6. Interviews und Verhöre: Detektive befragen Verdächtige und Zeugen, um Informationen zu erhalten, Sachverhalte aufzuklären und Hinweise zu sammeln. Sie verwenden verschiedene Techniken, darunter den Aufbau von Beziehungen, psychologische Strategien und nicht konfrontative Fragen, um Informationen zu ermitteln.
7. Fallanalyse und Profilerstellung: Detektive analysieren verfügbare Informationen, um Theorien über den Fall zu entwickeln, Muster oder Zusammenhänge zu identifizieren und Verdächtigenprofile zu erstellen. Beim Profiling geht es darum, die Merkmale, Verhaltensweisen und Motivationen potenzieller Verdächtiger zu untersuchen, um die Ermittlungen einzugrenzen.
8. Zusammenarbeit: Detektive arbeiten häufig mit anderen Strafverfolgungsbehörden, Spezialeinheiten und Bundesbehörden zusammen, um Ressourcen und Fachwissen zu bündeln. Dazu kann es gehören, bei komplexen Fällen Kräfte zu bündeln, Informationen auszutauschen und Ermittlungsbemühungen zu koordinieren.
9. Hintergrunduntersuchungen: Detektive führen Hintergrundermittlungen bei Verdächtigen und Zeugen durch, um relevante Informationen über deren Vergangenheit aufzudecken, darunter Vorstrafen, Pseudonyme, Mitarbeiter und andere relevante Details.
10. Technologie und Datenbanken: Detektive nutzen verschiedene Technologien und Datenbanken zur Unterstützung bei Ermittlungen, beispielsweise Gesichtserkennungssoftware, biometrische Analysen und Datenbanken zur Kriminalgeschichte. Diese Tools helfen bei der Identifizierung von Verdächtigen, der Verfolgung von Bewegungen und der Verknüpfung von Fällen.
11. Investigative Intuition und Erfahrung: Während ein systematisches Vorgehen und wissenschaftliche Methoden von entscheidender Bedeutung sind, verlassen sich Detektive auch auf ihre Intuition, Erfahrung und Problemlösungsfähigkeiten. Ihr Wissen und ihre Expertise im Bereich kriminelles Verhalten können in bestimmten Fällen zu Durchbrüchen führen.
Es ist zu beachten, dass die spezifischen Vorgehensweisen der Detektive je nach Art des Falles, verfügbaren Ressourcen und rechtlichen Beschränkungen variieren können. Die Rolle des Detektivs besteht darin, diese Elemente geschickt zu kombinieren, um einen überzeugenden Fall aufzubauen und Kriminelle vor Gericht zu bringen.