- Lizenzprobleme: Die MegaMan Beast-Episoden wurden ursprünglich von TMS Entertainment und Bandai Visual in Japan produziert. Aufgrund von Lizenzbeschränkungen und Komplexität kann es für Unternehmen außerhalb Japans schwierig sein, die erforderlichen Rechte für die Verbreitung dieser Episoden in anderen Sprachen, einschließlich Englisch, zu erhalten.
- Limitierte Produktion: Die Anime-Serie MegaMan Beast hatte nur 51 Episoden, was sie im Vergleich zu anderen beliebten Anime-Serien zu einer relativ kurzlebigen Serie macht. Aufgrund der begrenzten Auflage wurde es möglicherweise als finanziell nicht rentabel angesehen, in eine englische Synchronisation zu investieren.
- Zielgruppe: Der MegaMan Beast-Anime richtete sich hauptsächlich an das japanische Publikum. Die ursprüngliche japanische Sendung wurde auf TV Tokyo ausgestrahlt und Marketing und Werbung richteten sich an japanische Zuschauer. Dieser Fokus auf den japanischen Inlandsmarkt könnte die Entscheidung beeinflusst haben, keine englische Version der Serie zu produzieren.
- Verschiebung der Produktionsprioritäten: Als MegaMan Beast Anfang der 2000er Jahre produziert wurde, erlebte die Anime-Industrie erhebliche Veränderungen. Der Schwerpunkt verlagerte sich vom traditionellen TV-Anime hin zu Direct-to-Video-Produktionen (OVA) und Spielfilmen. Diese Verschiebung der Produktionsprioritäten könnte sich auf die für den MegaMan Beast-Anime bereitgestellten Ressourcen ausgewirkt haben und die Möglichkeit einer englischen Synchronisation beeinträchtigt haben.
Es ist erwähnenswert, dass die MegaMan Beast-Anime-Serie selbst zwar nicht auf Englisch verfügbar ist, es jedoch englischsprachige Veröffentlichungen anderer MegaMan-Animationswerke gab, beispielsweise der MegaMan-Animationsserie aus den 1990er Jahren und der MegaMan NT Warrior-Anime-Serie.