Einsamkeit: Die Geschichte beleuchtet das Thema Einsamkeit und den Wunsch nach Verbindung. Die Vermieterin, Mrs. Muldoon, ist eine einsame Frau, die sich nach Gesellschaft sehnt und die Lücke in ihrem Leben füllt, indem sie Kuscheltiere hält und sich vorstellt, sie seien ihre Gäste.
Schein vs. Realität: Die Geschichte zeigt den Kontrast zwischen Schein und Realität. Die Vermieterin scheint zunächst eine freundliche und einladende Person zu sein, doch als der Protagonist tiefer in die Geschichte eintaucht, entdeckt er eine unheimliche und beunruhigende Wahrheit über sie. Dieses Thema betont, wie wichtig es ist, über oberflächliche Eindrücke hinauszuschauen.
Besessenheit und Besitzgier: Mrs. Muldoons Obsession mit ihren Gästen und ihr Wunsch, sie für immer bei sich zu behalten, spiegeln das Thema Besitzgier wider. Sie bewahrt ihre Untermieter als Kuscheltiere auf und zeigt damit eine extreme und ungesunde Bindung.
Manipulation und Macht: Die Vermieterin zeigt einen manipulativen und kontrollierenden Charakter. Sie nutzt ihren Charme und ihre Gastfreundschaft, um ihre Opfer anzulocken, Macht über sie auszuüben und sie schließlich zu einem Teil ihrer Sammlung zu machen.
Die Banalität des Bösen: Dahl präsentiert das Thema der Banalität des Bösen anhand der Figur von Mrs. Muldoon. Sie begeht auf beiläufige und alltägliche Weise abscheuliche Morde und Tierpräparate und macht deutlich, wie gewöhnliche Menschen zu großer Grausamkeit fähig sind.
Tod und Sterblichkeit: Die Geschichte berührt das Thema Tod und Sterblichkeit. Die Begegnung des Protagonisten mit den ausgestopften ehemaligen Gästen deutet die Unvermeidlichkeit des Todes an und wirft Fragen über die Natur des Lebens und der Existenz auf.