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Wie greift Shakespeare auf realistische Konflikte zwischen Schwestern zurück?

In Shakespeares Stücken geht es oft um komplexe und realistische Konflikte zwischen Schwestern. Diese Konflikte können durch eine Vielzahl von Faktoren wie Eifersucht, Rivalität und Machtdynamik ausgelöst werden. Indem Shakespeare diese Konflikte untersucht, zeigt er die Komplexität menschlicher Beziehungen und die Herausforderungen des Lebens in einer patriarchalischen Gesellschaft auf.

Eines der berühmtesten Beispiele für einen Schwesternkonflikt in Shakespeares Stücken ist die Rivalität zwischen Goneril und Regan in „König Lear“. Diese beiden Schwestern werden von ihrem Ehrgeiz und ihrer Gier getrieben, ihren Vater zu verraten und die Macht an sich zu reißen. Ihr Konflikt ist letztendlich destruktiv und führt zum Untergang beider Schwestern und zur Zerstörung des Königreichs.

Ein weiterer bemerkenswerter Schwesternkonflikt in Shakespeares Stücken ist die Beziehung zwischen Bianca und Kate in „Der Widerspenstigen Zähmung“. Bianca ist die jüngere, schönere und sanftere der beiden Schwestern, während Kate die ältere, eigensinnigere und unabhängigere Schwester ist. Ihr Konflikt entsteht dadurch, dass Kate von den Männern in ihrer Gesellschaft als Spitzmaus wahrgenommen wird, während Bianca als ideale Frau gilt. Dieser Konflikt wird schließlich gelöst, als Kate von Petruchio „gezähmt“ wird, aber das Stück legt nahe, dass der Konflikt zwischen den beiden Schwestern noch lange nicht vorbei ist.

In Shakespeares Stücken gibt es auch Konflikte zwischen Schwestern, die von Liebe und Loyalität getragen werden. In *Cymbeline* werden die Schwestern Imogen und Cymbeline getrennt, als Cymbeline eine neue Frau heiratet. Imogens Stiefmutter plant, sie töten zu lassen, und Cymbeline muss sich zwischen seiner Tochter und seiner Frau entscheiden. Dieser Konflikt wird letztendlich gelöst, als Imogen wieder mit ihrem Vater vereint wird und sich herausstellt, dass Cymbelines neue Frau eine Bösewichtin ist.

Dies sind nur einige Beispiele für die vielen komplexen und realistischen Konflikte, auf die Shakespeare zwischen Schwestern zurückgreift. Indem Shakespeare diese Konflikte untersucht, zeigt er die Komplexität menschlicher Beziehungen und die Herausforderungen des Lebens in einer patriarchalischen Gesellschaft auf.

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