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Warum hat Lady Macbeth Angst vor den Konsequenzen?

Lady Macbeth hat in mehrfacher Hinsicht Angst vor den Konsequenzen ihres Handelns:

* Sie fürchtet die Strafe Gottes. Lady Macbeth ist eine zutiefst religiöse Frau und glaubt, dass sie im Jenseits für ihre Sünden bestraft wird. Diese Angst wird in ihren häufigen Verweisen auf Hölle und Verdammnis deutlich.

* Sie fürchtet den Verlust ihres Verstandes. Lady Macbeth ist sich bewusst, dass ihre Handlungen ihre geistige Gesundheit beeinträchtigen und sie befürchtet, irgendwann verrückt zu werden. Diese Angst zeigt sich in ihrem Schlafwandeln und ihren Halluzinationen.

* Sie fürchtet den Verlust der Liebe ihres Mannes. Lady Macbeth weiß, dass ihr Mann zutiefst von seiner Schuld betroffen ist, und sie befürchtet, dass er sie irgendwann wegen ihrer Rolle bei seinen Verbrechen hassen wird. Diese Angst zeigt sich in ihren Versuchen, ihn zu trösten und zu beruhigen.

* Sie fürchtet den Verlust ihres Rufs. Lady Macbeth ist eine stolze Frau und sie macht sich Sorgen darüber, wie ihre Handlungen von anderen wahrgenommen werden. Sie befürchtet, dass sie als Monster angesehen wird und ihr Ruf für immer geschädigt wird.

Diese Ängste treiben Lady Macbeth schließlich in den Tod. Sie kann mit der Schuld an ihren Verbrechen und der Angst vor den Konsequenzen nicht leben und nimmt sich schließlich das Leben.

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