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Was geschah bei der Ermordung von Julius Cäsar?

Die Ermordung Julius Caesars fand an den Iden des März (15. März) 44 v. Chr. im Theater des Pompeius in Rom statt. Sein Tod wurde von einer Gruppe römischer Senatoren inszeniert, darunter Marcus Junius Brutus und Gaius Cassius Longinus, die sich über seine zunehmende Macht und den wachsenden Personenkult ärgerten.

Der Mordanschlag wurde von den Verschwörern sorgfältig geplant. An den Iden des März versammelten sie sich im Theater des Pompeius unter dem Vorwand, an einer Sitzung des römischen Senats teilzunehmen. Als Caesar ankam, überreichten sie ihm eine Petition zur Abberufung ihres verbannten Kollegen Publius Cornelius Lentulus Sura, doch Caesar lehnte ab. Dies diente den Verschwörern als Signal, ihren Angriff zu starten.

Gaius Casca Longinus, einer der Verschwörer, stach Caesar in den Hals und vergoss dabei das erste Blut. Es folgte eine Flut von Angriffen, bei denen mehrere Senatoren Caesar umzingelten und mit Dolchen erstachen. Caesar unternahm einen letzten Verteidigungsversuch, wurde jedoch überwältigt und mehr als 23 Mal niedergestochen.

Nach Angaben des römischen Historikers Sueton lauteten Caesars letzte Worte:„Et tu, Brute?“ („Du auch, Brutus?“). Diesen Satz soll er ausgesprochen haben, als er seinen engen Freund und vertrauenswürdigen Leutnant Marcus Junius Brutus unter seinen Angreifern sah.

Caesars Ermordung beendete sein Leben und veränderte den Lauf der römischen Geschichte dramatisch. In der Folgezeit erlebte die Römische Republik eine Zeit der Bürgerkriege, die schließlich zum Aufstieg von Caesars Adoptivsohn und Erben Octavian (später bekannt als Kaiser Augustus) und zur Gründung des Römischen Reiches führte.

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