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Wie wendet Shakespeare die Aristoteles-Theorie zur Tragödie in König Lear an?

William Shakespeares Stück „König Lear“ zeigt viele Aspekte der Tragödientheorie des Aristoteles, wie sie in der „Poetik“ dargelegt wird. Hier erfahren Sie, wie Shakespeare die tragischen Elemente des Aristoteles einbezieht

Katharsis: Aristoteles glaubte, dass eine Tragödie Mitleid und Angst hervorrufen sollte, was zu einer Katharsis und einer emotionalen Reinigung beim Publikum führt. „König Lear“ weckt Mitgefühl für Charaktere, die mit Unglück zu kämpfen haben, und ihr Untergang wirkt beim Publikum wie ein Befreiungsschlag von unterdrückten Gefühlen.

Plot und Umkehrung: König Lear folgt Aristoteles‘ Schwerpunkt auf einer komplizierten Handlung. Lears Entscheidungen setzten eine Reihe unglücklicher Ereignisse in Gang, die in einem komplexen Netz aus Familienverrat und wahnsinniger Tragödie gipfelten, das schließlich zu seiner Erlösung führte

Hybris (HAMARTIA): Lears fataler Fehler oder Hamartia liegt in seinem stolzen Streben nach Schmeichelei und absoluter Macht über seine drei Töchter. Shakespeare bringt Lears Arroganz im Eröffnungsakt zum Ausdruck und setzt den tragischen Handlungsbogen in Gang.

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