Was bedeutete Bösewicht zur Zeit Shakespeares?
Das Wort „Bösewicht“ existiert in der englischen Sprache seit dem 13. Jahrhundert und seine Bedeutung hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Villain leitet sich ursprünglich vom altfranzösischen vilein ab, was „Landarbeiter“ oder „Bauer“ bedeutet. Dieser Begriff entwickelte sich dann weiter und bezog sich auf jemanden, der arm, erniedrigt oder verdorben war. Im Kontext Shakespeares wurde ein Bösewicht typischerweise als böswillige, böse oder böse Person angesehen, die schädliche oder kriminelle Aktivitäten ausübte. Shakespeare verwendete den Begriff „Bösewicht“, um eine breite Palette von Charakteren zu bezeichnen, von Kleinkriminellen und Dieben bis hin zu ehrgeizigen Politikern, die bereit waren, hinterhältige Mittel einzusetzen, um ihre Ziele zu erreichen.