Die Geschichte des afroasiatischen Dramas lässt sich bis ins frühe 20. Jahrhundert zurückverfolgen, als Dramatiker wie Marcus Garvey und W.E.B. Du Bois begann, Themen wie Rassengerechtigkeit und schwarzen Stolz in ihre Arbeit einzubeziehen. In den folgenden Jahren schufen afrikanische und asiatische Dramatiker eine reiche und vielfältige Sammlung dramatischer Werke, die sich mit den Herausforderungen und Wünschen ihrer Gemeinschaften befassten.
Zu den bekanntesten und einflussreichsten afroasiatischen Stücken gehören:
* *A Raisin in the Sun* von Lorraine Hansberry (1959)
* *Der Tod von Bessie Smith* von Edward Albee (1961)
* *Dutchman* von Amiri Baraka (1964)
* *Der Fluss Niger* von Joseph A. Walker (1973)
* *Sarafina!* von Mbongeni Ngema (1987)
* *Yellow Fever* von R.A. Shiomi (1981)
* *Im Herzen Amerikas* von Chay Yew (1993)
* *Disgraced* von Ayad Akhtar (2013)
Das afroasiatische Drama hat einen bedeutenden Beitrag zur Weltliteratur und zum Welttheater geleistet und bietet weiterhin eine wichtige Plattform für Stimmen, die oft an den Rand gedrängt und zum Schweigen gebracht werden. Diese Arbeiten bieten ein differenziertes und komplexes Verständnis der Erfahrungen von Menschen afrikanischer und asiatischer Herkunft und fordern uns heraus, unsere Annahmen über Rasse, Identität und Macht zu überdenken.