Hier sind einige der Gründe, warum das Ende von „Ruf der Wildnis“ bittersüß ist:
* Buck findet Glück und Freiheit in der Wildnis. Nachdem Buck einen Großteil des Romans damit verbracht hat, von Menschen misshandelt zu werden, findet er endlich einen Ort, an dem er er selbst sein kann. Es steht ihm frei, die Wildnis zu durchstreifen, nach Nahrung zu suchen und nach seinen eigenen Instinkten zu leben.
* Buck verliert seinen menschlichen Begleiter, John Thornton. Thornton ist ein freundlicher und mitfühlender Mann, der Buck mit Respekt und Freundlichkeit behandelt. Er ist der erste Mensch, den Buck jemals wirklich geliebt hat, und sein Tod ist ein verheerender Schlag.
* Thorntons Tod ist für Bucks persönliches Wachstum notwendig. Thorntons Tod zwingt Buck, sich seiner eigenen Sterblichkeit zu stellen und sich mit der Tatsache abzufinden, dass das Leben voller Freude und Leid ist. Aus dieser Erfahrung geht er als stärkeres und unabhängigeres Wesen hervor.
Insgesamt ist das Ende von „Ruf der Wildnis“ komplex und nuanciert. Es ist eine Geschichte sowohl über Verlust als auch über Erlösung und hinterlässt beim Leser letztendlich ein Gefühl der Hoffnung.