Bildung und Berufseinstieg
McAlindon wurde in Edmonton, Alberta, geboren und wuchs in Saskatoon, Saskatchewan, auf. Er erhielt einen B.A. mit Auszeichnung im Jahr 1953, einen M.D. im Jahr 1958 und einen M.Sc. in Anatomie im Jahr 1961, alle von der University of Alberta. Anschließend forschte er als Postdoktorand in Rheumatologie an der Mayo Clinic in Rochester, Minnesota.
Akademische Karriere
Im Jahr 1963 wechselte McAlindon als Assistenzprofessor für Medizin an die medizinische Fakultät der University of Western Ontario. Er wurde 1968 zum außerordentlichen Professor und 1972 zum ordentlichen Professor befördert. Von 1975 bis 1985 war er Leiter der Abteilung für Rheumatologie.
1977 wurde McAlindon zum Dekan der medizinischen Fakultät der University of Western Ontario ernannt. Er übte diese Funktion bis 1985 aus, als er zum Präsidenten und Vizekanzler der Universität ernannt wurde. Er zog sich 1994 von diesen Positionen zurück und wurde zum emeritierten Professor ernannt.
Forschung
McAlindons Forschung konzentrierte sich auf die Epidemiologie, Diagnose und Behandlung von Bewegungsstörungen, einschließlich Osteoarthritis, rheumatoider Arthritis und Schmerzen im unteren Rückenbereich. Er ist Autor mehrerer Lehrbücher und Buchkapitel zu diesen Themen.
Auszeichnungen und Ehrungen
McAlindon hat zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen für seine Beiträge zur Medizin und Wissenschaft erhalten. Dazu gehören der Order of Canada, das Fellowship der Royal Society of Canada, das Fellowship der Canadian Academy of Health Sciences, das Fellowship des Royal College of Physicians (UK) und das Fellowship des Royal College of Surgeons (UK). .
Im Jahr 2001 gründete die University of Western Ontario ihm zu Ehren das Harold R. McAlindon Center for Musculoskeletal Research. Das Zentrum forscht zur Prävention, Diagnose und Behandlung von Muskel-Skelett-Erkrankungen.
Persönliches Leben
McAlindon ist mit Janet McAlindon verheiratet, einer pensionierten Krankenschwester. Sie haben vier Kinder und neun Enkelkinder.