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Warum fiel es Macbeth schwer, mit seinem Verbrechen umzugehen?

Es gibt mehrere Gründe, warum es Macbeth schwer fiel, mit seinem Verbrechen umzugehen.

1. Schuldgefühle und Reue:Nachdem er Duncan getötet hat, fühlt sich Macbeth von Schuldgefühlen und Reue überwältigt. Er beginnt zu halluzinieren, sieht den Geist von Banquo und fürchtet Vergeltung für seine Taten. Diese psychologischen Auswirkungen machen es ihm schwer, sein Verbrechen zu verarbeiten und weiterzumachen.

2. Verlust der Unschuld:Macbeths Mord an Duncan markiert einen bedeutenden Wendepunkt in seiner Figur. Er überschreitet eine moralische Grenze und verliert seine Unschuld. Dieser Verlust lastet schwer auf ihm, da er das Gefühl hat, nie wieder zu dem Menschen zurückkehren zu können, der er zuvor war.

3. Angst vor Konsequenzen:Macbeth hat ständig Angst vor den Konsequenzen seines Verbrechens. Er hat Angst davor, erwischt und bestraft zu werden, und er fürchtet die Möglichkeit von Vergeltungsmaßnahmen seitens anderer, die Rache üben könnten. Diese Angst hält ihn in einem Zustand der Paranoia und Angst.

4. Isolation und Einsamkeit:Macbeths Verbrechen isoliert ihn von anderen. Er wird zurückgezogen und misstrauisch und stößt seine Frau, Lady Macbeth, und seine Freunde weg. Diese Isolation verstärkt seine Schuldgefühle und macht es ihm schwerer, mit seinen Gefühlen umzugehen.

5. Ehrgeiz und Macht:Macbeths ursprüngliche Motivation, Duncan zu töten, ist sein Streben nach Macht. Nachdem er das Verbrechen begangen hat, stellt er jedoch fest, dass die Macht, die er erlangt, ihm weder Befriedigung noch Glück bringt. Stattdessen verstärkt es nur seine Schuld und sein Elend.

Insgesamt ist Macbeths Unfähigkeit, mit seinem Verbrechen umzugehen, das Ergebnis einer Kombination aus psychischen Qualen, moralischen Konflikten, Angst und der Leere, die das Streben nach Macht um jeden Preis mit sich bringt.

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