- Prosperos Versöhnung: Prospero, der rechtmäßige Herzog von Mailand, stellt seinen Bruder Antonio und die anderen Verschwörer zur Rede, die seine Macht an sich gerissen haben. Nachdem Antonio und die anderen Zeuge der Kraft von Prosperos Magie geworden sind und seine tief empfundene Bitte gehört haben, bereuen sie ihre Taten und bitten um Vergebung. Prospero erweist Gnade und versöhnt sich mit seinem Bruder.
- Miranda und Ferdinands Hochzeit :Prospero stimmt der Heirat zwischen seiner Tochter Miranda und Prinz Ferdinand, dem Sohn des Königs von Neapel, zu. Die Hochzeit findet statt, vereint die beiden Familien und festigt ihre Freundschaft und Allianz.
- Ariel erlangt die Freiheit zurück: Prospero lässt Ariel frei, den schelmischen Geist, der von der Hexe Sycorax versklavt wurde. Als Belohnung für seinen treuen Dienst gewährt Prospero Ariel die Freiheit, und der Geist fliegt davon und freut sich über seine neu gewonnene Freiheit.
- Calibans Unterwerfung :Caliban, der deformierte und schlecht gelaunte Diener von Prospero, erfährt einen Sinneswandel. Er erkennt Prosperos Macht und seinen Irrtum an, macht mit dem Zauberer Wiedergutmachung und gelobt, ihm treu zu dienen.
- Wiederherstellung der Ordnung :Prospero nutzt seine Magie, um seinen mächtigen Zauber zu brechen und die Ordnung auf der Insel wiederherzustellen. Der Sturm, der während des gesamten Stücks tobte, hört plötzlich auf und die verzauberte Atmosphäre normalisiert sich wieder.
- Abfahrt nach Neapel :Nachdem seine Angelegenheiten auf der Insel geklärt und seine Feinde versöhnt sind, bereitet sich Prospero auf die Rückkehr nach Mailand vor. Er entfesselt seine magischen Kräfte, zerbricht seinen Stab und verzichtet auf seine Künste. Die Charaktere begeben sich auf ein Schiff nach Neapel, wo sie sich wieder mit der Gesellschaft vereinen.
- Epilog: Am Ende des Stücks erscheint Prospero im Zauberergewand vor dem Publikum. Er wendet sich direkt an die Zuschauer und bittet sie um Verzeihung für eventuelle Beleidigungen während der Aufführung. Er fleht das Publikum an, sich mit Freundlichkeit an ihn zu erinnern, und bittet um ihren Applaus.
Der Abschluss von „The Tempest“ bringt für alle Charaktere eine Lösung und Versöhnung. Es beleuchtet Themen wie Vergebung, Erlösung und Wiederherstellung der Ordnung und bekräftigt Shakespeares Glauben an die Kraft der Liebe, der Barmherzigkeit und die transformative Natur von Kunst und Theater.