- Romeos innerer Konflikt :Romeo ist hin- und hergerissen zwischen seiner Liebe zu Julia und seiner Loyalität gegenüber seiner Familie, den Montagues, die sich mit den Capulets, Julias Familie, herumschlagen. Dieser innere Kampf wird deutlich, wenn er sagt:„Oh, ich bin ein Narr des Schicksals!“ nachdem er Tybalt, Julias Cousin, getötet hatte.
- Julias innerer Konflikt :Julia ist gefangen zwischen ihrer Liebe zu Romeo und ihrer Pflicht gegenüber ihrer Familie, die möchte, dass sie Paris heiratet. Sie ist auch hin- und hergerissen zwischen ihrem Wunsch, mit Romeo zusammen zu sein, und den Konsequenzen, die es mit sich bringt, sich ihrer Familie zu widersetzen. Dieser Konflikt spiegelt sich in ihrem Monolog in Akt 3, Szene 5 wider, wo sie sagt:„Was soll ich tun? Soll ich nicht mit ihm gehen? / Dann muss ich als Buße dafür sterben.“
- Der interne Konflikt von Bruder Laurence :Bruder Laurence ist hin- und hergerissen zwischen seinem Wunsch, Romeo und Julia dabei zu helfen, zusammen zu sein, und seiner Angst vor den Konsequenzen, wenn ihre Beziehung aufgedeckt wird. Auch seine Rolle als religiöse Figur und die möglichen moralischen Implikationen seiner Handlungen stehen ihm im Konflikt. Dieser innere Kampf wird deutlich, wenn er sagt:„Denn dieses Bündnis könnte sich als so glücklich erweisen, / den Groll Ihrer Familien in reine Liebe umzuwandeln.“