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Warum tötet Macbeth Banquo selbst?

Macbeth tötet Banquo selbst, weil er Banquo für die größte Bedrohung seiner neu gewonnenen Position als König hält. Banquo ist ein tapferer Krieger und ein treuer Untertan von Duncan. Er ist auch der Vater von Fleance, der laut den Prophezeiungen der Hexen dazu bestimmt ist, König zu werden. Macbeth befürchtet, dass Banquo und Fleance sein Königtum in Frage stellen und ihn schließlich stürzen könnten.

Deshalb beschließt er, Banquo zu eliminieren, indem er Attentäter anheuert, um ihn zu töten. Der Plan scheitert jedoch und Banquo wird nur verwundet. Verärgert über das Versagen der Attentäter nimmt Macbeth die Sache selbst in die Hand und ermordet Banquo persönlich. Dann befiehlt er die Gefangennahme von Fleance, doch Fleance gelingt die Flucht.

Banquo zu töten ist ein bedeutender Wendepunkt in Macbeths Charakter. Es markiert den Moment, in dem er wirklich dem Bösen verfällt und zu einem rücksichtslosen Tyrannen wird. Die Tat lässt auch seinen Untergang ahnen, da sie dafür sorgt, dass die Prophezeiungen der Hexen schließlich wahr werden und zu seiner Vernichtung führen.

Drama

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