* Soziale Sitte: In der elisabethanischen Gesellschaft galt es als unangemessen, dass Frauen auf der Bühne auftraten. Die Schauspielerei galt als Beruf für Männer und man ging davon aus, dass Frauen den Strapazen des Tourneens und Auftritts nicht gewachsen wären.
* Religiöse Überzeugungen: Viele Menschen im elisabethanischen England glaubten, es sei eine Sünde für Frauen, auf der Bühne aufzutreten. Sie waren der Meinung, dass Frauen bescheiden und keusch sein sollten und dass ihr Handeln sie der Versuchung aussetzen und dazu führen würde, dass sie ihre Tugend verlieren.
* Gesetzliche Einschränkungen: Die elisabethanische Regierung hat tatsächlich Gesetze erlassen, die es Frauen untersagten, auf der Bühne aufzutreten. Diese Gesetze wurden erlassen, um die soziale Ordnung aufrechtzuerhalten und zu verhindern, dass Frauen traditionelle Geschlechterrollen in Frage stellen.
Aufgrund dieser Faktoren wurden alle Rollen in elisabethanischen Theaterstücken von Männern gespielt. Das bedeutete, dass Männer sowohl männliche als auch weibliche Rollen spielen mussten und oft Kostüme und Requisiten verwendeten, um die Illusion einer Frau zu erzeugen. Auch wenn uns das heute seltsam vorkommen mag, war es in elisabethanischen Zeiten völlig normal. Tatsächlich waren einige der berühmtesten Schauspieler der elisabethanischen Ära männliche Schauspieler, die sich auf die Darstellung weiblicher Rollen spezialisiert hatten.