1. Meinungsverschiedenheiten :Brutus und Cassius sind sich über bestimmte strategische Entscheidungen bezüglich der Verschwörung gegen Julius Cäsar uneinig. Während Cassius zu sofortigem Handeln und aggressiven Taktiken drängt, ist Brutus vorsichtiger und plädiert dafür, auf den richtigen Moment zu warten. Diese philosophischen Unterschiede könnten Cassius zu der Annahme verleiten, dass Brutus an seinem Urteilsvermögen und seiner Führung zweifelt.
2. Brutus' Beziehung zu Caesar :Je weiter das Stück voranschreitet, desto beunruhigter wird Brutus über die Auswirkungen der Ermordung Caesars und er drückt Reue darüber aus, an der Verschwörung beteiligt gewesen zu sein. Cassius könnte diesen Sinneswandel fehlinterpretieren, da Brutus mit der von ihnen gemeinsam getroffenen Entscheidung unzufrieden sei und darüber hinaus unzufrieden mit Cassius, weil er ihn in einen solchen Plan verwickelt habe.
Es ist wichtig anzumerken, dass diese Verdächtigungen von Cassius zur allgemeinen Spannung und zum Misstrauen innerhalb der Verschwörergruppe beitragen und auf den bevorstehenden Zusammenbruch ihrer fragilen Allianz hinweisen.