Die Ironie wird dadurch verstärkt, dass der Protagonist vom König, der ihn auf diese Probe stellt, darüber informiert wurde, dass eine Tür die Dame und die andere den Tiger verbirgt. Allerdings hat der König auch verfügt, dass die Wahl des Protagonisten von früheren Ratschlägen der königlichen Ratsmitglieder beeinflusst wird. Einige Stadträte empfehlen die Wahl der rechten Tür, während andere die linke Tür bevorzugen.
Die Ironie entsteht, weil der Protagonist davon ausgeht, dass der König und seine Ratgeber die Wahrheit darüber haben, welche Tür zur Dame und welche zum Tiger führt. Er quält sich mit seiner Wahl und sucht nach einem logischen Weg, um die richtige Entscheidung zu treffen.
Die ironische Wendung besteht jedoch darin, dass weder der Protagonist noch die Leser jemals erfahren, welche Tür die Dame und welche den Tiger verbirgt. Die Geschichte endet abrupt, nachdem der Protagonist seine Entscheidung getroffen hat, und lässt den Leser über den Ausgang nachdenken.
Diese Ungewissheit schafft eine ironische Situation, in der die sorgfältigen Überlegungen des Protagonisten, beeinflusst durch die Ratschläge der Stadträte und seine eigenen Schlussfolgerungen, letztendlich zu einem unbekannten Ergebnis führen. Die Ironie betont die Unvorhersehbarkeit und Ungewissheit menschlicher Entscheidungen und die begrenzte Kontrolle, die der Einzelne über sein eigenes Schicksal hat.