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Welches Argument verwendet Romeo, um den Apotheker und Julia davon zu überzeugen, gegen das Gesetz zu verstoßen?

In Romeo und Julia nutzt Romeo keine Argumente, um den Apotheker davon zu überzeugen, das Gesetz zu brechen und ihm das Gift zu verkaufen. Stattdessen greift er auf Betteln und Bitten zurück, um den widerstrebenden Apotheker zu überzeugen. Hier ist ein Auszug aus der Szene, in der Romeo dem Apotheker begegnet:

Apotheker:„Wer ruft so laut?“

Romeo:„Komm her, Mann. Ich sehe, dass du arm bist.“

Warte, es sind vierzig Dukaten. Lass es mich haben

Ein Schluck Gift, so schnell rasende Ausrüstung

Wie es sich durch alle Adern ausbreiten wird

Dass die lebensmüden Nehmer tot umfallen,

Und dass der Rumpf keinen Atem mehr bekommt

So heftig wie hastig abgefeuertes Pulver

Eile aus dem Schoß der tödlichen Kanone.

Apotheker:„Solche tödlichen Medikamente habe ich, aber Mantuas Gesetz.“

Ist der Tod für jeden, der sie ausspricht?“

Romeo:„Bist du so kahl und voller Elend,

Und hast du Angst zu sterben? Hungersnot ist in deinen Wangen,

Not und Unterdrückung hungern in deinen Augen,

Verachtung und Bettelei lasten auf deinem Rücken;

Die Welt ist nicht dein Freund, noch der Welt Gesetz:

Die Welt bietet kein Gesetz, das dich reich machen könnte;

Dann sei nicht arm, sondern brich es und nimm das.“

In diesen Zeilen betont Romeo die Armut des Apothekers und schlägt vor, dass er angesichts seiner schwierigen Umstände keine Angst vor den Folgen eines Gesetzesverstoßes haben sollte. Er betont, dass die Welt ihm keine Möglichkeiten zum Reichtum bietet und ermutigt ihn, seine Angst beiseite zu legen und das angebotene Geld als Gegenleistung für das Gift anzunehmen. Doch der Apotheker wehrt sich zunächst und erinnert ihn an das strenge Gesetz in Mantua, das jeden, der Gift verkauft, mit dem Tode bestraft.

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