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Wie trägt das Klopfen am Ende von Akt II, Szene 2 dazu bei, Spannung in Macbeth aufzubauen?

In Akt II, Szene 2 von Shakespeares Macbeth spielt das Klopfgeräusch, das gegen Ende der Szene ertönt, eine wichtige Rolle beim Aufbau von Spannung und beim Erzeugen eines Gefühls von Unbehagen und Vorahnung. Hier sind einige Möglichkeiten, wie das Klopfen zur Spannung in der Szene beiträgt:

1. Unterbrechung des mörderischen Gesprächs :Das Klopfgeräusch unterbricht das Gespräch zwischen Macbeth und Lady Macbeth, während sie über die Tat nachdenken, die sie begehen werden – den Mord an König Duncan. Diese Unterbrechung erzeugt ein Gefühl von Dringlichkeit und Angst und erhöht die Spannung und Spannung des Augenblicks.

2. Unbekannter Ursprung: Die Quelle des Klopfens ist zunächst unklar, so dass die Charaktere und das Publikum über die Bedeutung des Klopfens im Unklaren bleiben. Diese Unsicherheit schürt Spekulationen und Befürchtungen und verstärkt das Gefühl der Spannung.

3. Im Gegensatz zur ruhigen Einstellung :Das Klopfen steht in scharfem Kontrast zur stillen, privaten Atmosphäre der Szene. Die Stille der Nacht wird plötzlich gestört, was die Wirkung des Geräusches und seine beunruhigende Wirkung verstärkt.

4. Vorahnung von Schuld und Strafe: Das Klopfgeräusch kann symbolisch als Vorbote der Schuld und Strafe gedeutet werden, die Macbeth für seine Taten erwartet. Das wiederholte Klopfen deutet auf eine anhaltende Kraft hin, die nicht ignoriert werden kann, und lässt die psychische Qual ahnen, die Macbeth irgendwann erleben wird.

5. Verletzung des Weltraums :Das Klopfen bedeutet einen Eingriff in den privaten Bereich von Macbeths Schloss. Es entsteht das unheimliche Gefühl, dass jemand oder etwas in ihre geheimen Pläne eindringt, was das Gefühl von Gefahr und Spannung noch verstärkt.

6. Psychologische Auswirkungen :Das Klopfgeräusch spielt mit den mentalen Zuständen der Charaktere, insbesondere mit Macbeths zunehmender Paranoia. Es weckt Zweifel und Ängste in ihren Köpfen und erhöht die Spannung und Spannung der Szene weiter.

Durch die Einführung dieses unerwarteten Klangelements in einem kritischen Moment der Szene gelingt es Shakespeare, die Spannung zu steigern und eine spürbare Atmosphäre der Unsicherheit und des Schreckens zu schaffen, die das Publikum effektiv in das eskalierende Drama von Macbeths Abstieg in die Dunkelheit hineinzieht.

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