Das Drama kann in zwei Hauptgenres unterteilt werden:Tragödie und Komödie.
* Tragödie ist ein Dramagenre, in dem die Hauptfigur einen Untergang erlebt oder ein tragisches Ende erleidet. Der Protagonist einer Tragödie ist oft eine komplexe und fehlerhafte Figur, die letztendlich durch ihre eigene Hybris oder durch die Mächte des Schicksals zu Fall gebracht wird. Tragödien befassen sich oft mit den Themen Sterblichkeit, Leiden und der menschlichen Verfassung. Einige berühmte Beispiele für Tragödien sind Shakespeares „Hamlet“, Sophokles‘ „Oedipus Rex“ und Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“.
* Komödie ist ein Drama-Genre, das das Publikum zum Lachen bringen soll. Komödien zeichnen sich oft durch witzige Dialoge, Slapstick-Humor und andere unbeschwerte Elemente aus. Der Protagonist einer Komödie ist typischerweise eine sympathische und sympathische Figur, die Hindernisse überwindet, um ihre Ziele zu erreichen. Komödien beschäftigen sich oft mit den Themen Liebe, Ehe und Freundschaft. Einige berühmte Beispiele für Komödien sind Shakespeares „Zwölfte Nacht“, Molières „Der Geizige“ und Oscar Wildes „The Importance of Being Earnest“.
Neben Tragödie und Komödie gibt es noch weitere Subgenres des Dramas, wie zum Beispiel:
- Historisches Drama: Dieses Drama-Genre spielt in einer bestimmten historischen Epoche und untersucht reale Ereignisse und Charaktere. Beispiele hierfür sind Shakespeares „Heinrich IV.“ und „Julius Cäsar“.
- Sozialdrama: Dieses Genre des Dramas konzentriert sich auf soziale Themen und Probleme. Beispiele hierfür sind „A Doll’s House“ von Henrik Ibsen und „The Glass Menagerie“ von Tennessee Williams.
- Psychologisches Drama: Dieses Drama-Genre erforscht die inneren Gedanken und Gefühle der Charaktere. Beispiele hierfür sind Arthur Millers „The Crucible“ und Eugene O’Neills „Long Day’s Journey into Night“.
- Farce: Dieses Genre des Dramas zeichnet sich durch die Verwendung übertriebener Charaktere und Situationen aus und soll humorvoll sein. Beispiele hierfür sind Molières „The Imaginary Invalid“ und Georges Feydeaus „The Lady from Maxim's“.