Wie stand Macbeth zu den Hexen?
Zunächst ist Macbeth von ihnen fasziniert und angezogen, da er sie als eine Quelle der Macht und des Wissens betrachtet, die ihm bei der Verwirklichung seiner Ambitionen helfen könnte. Er ist bereit, auf ihre Prophezeiungen zu hören und reagiert schnell auf ihren Rat, auch wenn er weiß, dass dieser gefährlich und moralisch falsch ist. Während das Stück voranschreitet und Macbeths Schuldgefühle und Paranoia zunehmen, beginnt er, die Hexen zu fürchten und zu verärgern. Er sieht sie als Quelle seiner Probleme und als Bedrohung seiner Macht und seines Verstandes. Er möchte unbedingt von ihrem Einfluss befreit werden, kann sich aber den Konsequenzen seiner Taten und dem Fluch, den sie ihm auferlegt haben, nicht entziehen.