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Wie wurde der abwesende Macbeth in Szene 2 vorgestellt?

Im ersten Akt, Szene 2 von Shakespeares „Macbeth“, ist Macbeth nicht physisch anwesend, aber seine Anwesenheit wird durch das Gespräch zwischen König Duncan und dem verwundeten Kapitän deutlich und spürbar. Der Kapitän lobt Macbeth für seinen Mut und seine Tapferkeit in den jüngsten Kämpfen gegen den rebellischen Than von Cawdor und die Invasionsarmee Norwegens. Seine Heldentaten werden beschrieben, wobei seine außergewöhnlichen Kampffähigkeiten, sein unerschütterlicher Mut und seine Hingabe an den König hervorgehoben werden.

Trotz Macbeths Abwesenheit hinterlässt der begeisterte Bericht des Kapitäns beim Publikum und bei König Duncan einen starken Eindruck von ihm. Sein Ruf als tapferer Krieger und treuer Untertan geht seinem physischen Erscheinen im Stück voraus und weckt Vorfreude und Neugier auf die Figur.

Indem er Macbeth durch die Worte und Taten anderer vorstellt, bereitet Shakespeare effektiv die Bühne für seinen späteren Auftritt und legt den Grundstein für die komplexe und entscheidende Rolle, die er in den sich entfaltenden Ereignissen des Dramas spielen wird.

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