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Romeo und Julia, was ist Geliebte

Das Wort „Geliebte“ wird in Romeo und Julia verwendet, um eine Frau zu bezeichnen, die eine sexuelle Beziehung mit einem Mann hat, der nicht ihr Ehemann ist. Im Stück wird der Begriff verwendet, um die Beziehung zwischen Romeo und Rosaline sowie zwischen Paris und Julia zu beschreiben.

Die Verwendung des Wortes „Geliebte“ in diesem Zusammenhang spiegelt die sozialen und kulturellen Normen der Zeit wider, in der das Stück geschrieben wurde. Im elisabethanischen England war es üblich, dass Männer Geliebte hatten, was nicht als besonders skandalös galt. Es war jedoch wichtig, diese Beziehungen geheim zu halten, da sie dem Ruf sowohl des Mannes als auch der Frau schaden könnten.

Im Stück ist die Beziehung zwischen Romeo und Rosaline für Romeo eine Quelle großen Schmerzes. Er ist in Rosaline verliebt, aber sie interessiert sich nicht für ihn. Diese unerwiderte Liebe führt dazu, dass Romeo depressiv und selbstmörderisch wird.

Auch die Beziehung zwischen Paris und Julia ist ein Konfliktherd. Paris ist ein reicher und mächtiger Adliger, der mit Julia verlobt ist. Allerdings liebt Julia Paris nicht und ist nur bereit, ihn zu heiraten, weil sie glaubt, dass dies das ist, was ihr Vater will.

Die Verwendung des Wortes „Geliebte“ in Romeo und Julia unterstreicht die komplexe und oft widersprüchliche Natur von Liebe und Beziehungen. Es spiegelt auch die sozialen und kulturellen Normen der Zeit wider, in der das Stück geschrieben wurde.

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