1. Die Warnung des Wahrsagers:
- Ein Wahrsager warnt Cäsar:„Hüten Sie sich vor den Iden des März“ und deutet damit seine Ermordung am 15. März an.
– Caesar weist die Warnung zurück, was zu einer dramatischen Spannung führt und auf das drohende Schicksal hinweist, das ihn erwartet.
2. Calpurnias Traum:
- Caesars Frau Calpurnia hat einen Albtraum, in dem sie sieht, wie Caesars Statue Blut spuckt und Römer darin ihre Hände waschen.
- Ihr Traum ist eine Vorahnung von Caesars Tod und dem Chaos, das er verursachen wird, und fügt der Geschichte ein prophezeiendes Element hinzu.
3. Der Sturm und die geisterhaften Erscheinungen:
- Vor und nach Caesars Ermordung bricht ein heftiger Sturm aus, der von seltsamen Naturereignissen begleitet wird.
- Brutus, einer von Caesars Mördern, trifft am Vorabend der Schlacht von Philippi in seinem Zelt auf den Geist von Caesar. Der Geist dient als eindringliche Präsenz und repräsentiert Brutus‘ Schuld und inneren Aufruhr.
- Cassius wird auch Zeuge einer gespenstischen Erscheinung, die vor einer Niederlage im bevorstehenden Konflikt warnt.
4. Die blutenden Wunden von Caesars Statue:
- Nach Caesars Ermordung beginnt seine Statue auf dem Forum zu bluten.
- Dieses übernatürliche Ereignis flößt der römischen Bevölkerung Angst und Ehrfurcht ein und unterstreicht die symbolische Bedeutung von Caesars Tod.
Diese Fälle übernatürlicher Ereignisse verleihen dem Stück eine mystische Ebene und schaffen eine Atmosphäre der Unsicherheit und Vorahnung, die die dramatische Spannung verstärkt. Sie dienen als Warnungen, Omen und Darstellungen der inneren Konflikte der Charaktere und verleihen der Erzählung Tiefe und Komplexität.