Abigail Williams und Elizabeth Proctor sind zwei sehr unterschiedliche Frauen. Abigail ist eine junge, unverheiratete Frau, die für ihre Schönheit und ihre kokette Art bekannt ist. Sie ist außerdem sehr ehrgeizig und manipulativ. Elizabeth hingegen ist eine verheiratete Frau, die für ihre Frömmigkeit und Hingabe an ihre Familie bekannt ist. Sie ist eine starke und unabhängige Frau, aber auch sehr mitfühlend und nachsichtig.
Abigails auffälligstes Merkmal ist ihr Ehrgeiz. Sie ist entschlossen, die mächtigste Frau in Salem zu sein, und sie wird vor nichts zurückschrecken, um zu bekommen, was sie will. Sie ist bereit zu lügen, zu betrügen und sogar zu morden, um ihre Ziele zu erreichen. Elizabeth hingegen ist überhaupt nicht ehrgeizig. Sie ist mit ihrer Rolle als Ehefrau und Mutter zufrieden und strebt weder nach Macht noch nach Status.
Ein weiterer wesentlicher Unterschied zwischen Abigail und Elizabeth ist ihre Einstellung zur Manipulation. Abigail ist eine Meistermanipulatorin. Sie ist in der Lage, ihre Schönheit und ihren Charme zu nutzen, um Menschen dazu zu bringen, das zu tun, was sie will. Sie ist auch sehr gut darin, mit den Ängsten und Unsicherheiten der Menschen zu spielen. Elizabeth hingegen ist überhaupt nicht manipulativ. Sie ist ehrlich und direkt und versucht nicht, andere zu kontrollieren.
Abigails Bereitschaft, andere für ihren eigenen Vorteil zu opfern, steht auch in krassem Gegensatz zu Elizabeths Mitgefühl und Vergebung. Abigail ist bereit, unschuldige Menschen sterben zu lassen, um sich selbst zu schützen. Elizabeth hingegen ist bereit, selbst denen zu vergeben, die ihr Unrecht getan haben.
Abigail und Elizabeth sind zwei sehr unterschiedliche Frauen, aber beide sind für die Geschichte von The Crucible von wesentlicher Bedeutung. Abigail repräsentiert die dunkle Seite der Weiblichkeit, während Elizabeth die helle Seite repräsentiert. Ihr Konflikt ist ein zentrales Thema des Stücks und führt letztendlich zum Untergang Abigails.
Themen
* Der Konflikt zwischen Gut und Böse
* Die Macht der Massenhysterie
* Die Gefahren von Intoleranz und Vorurteilen
* Die Bedeutung des individuellen Gewissens
* Die Rolle der Frau in der Gesellschaft