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Warum ist Catcher in the Rye eine Initiationsgeschichte?

J.D. Salingers „Der Fänger im Roggen“ gilt weithin als Initiationsgeschichte, da er die Reise des Protagonisten Holden Caulfield in Richtung Erwachsensein und Selbstfindung untersucht. Hier sind einige Schlüsselaspekte des Romans, die seine Einstufung als Initiationsgeschichte unterstützen:

Nach Identität suchen:

Im Mittelpunkt von Catcher in the Rye steht Holdens Suche nach seiner Identität und seinem Lebenssinn. Er beschäftigt sich mit Fragen darüber, wer er ist, was er tun möchte und wo er hingehört. Seine Reise führt ihn durch verschiedene Begegnungen und Erfahrungen, während er darum kämpft, die Welt der Erwachsenen und seinen Platz darin zu verstehen.

Verlust der Unschuld:

Holdens Erfahrungen im Laufe des Romans führen dazu, dass er sich den harten Realitäten des Lebens stellt und seine kindliche Unschuld verliert. Er wird Zeuge von Falschheit, Korruption und Heuchelei in der Erwachsenenwelt, die seine idealisierten Vorstellungen von der Gesellschaft zerstören. Dieser Verlust der Unschuld treibt Holden zu einem tieferen Verständnis seiner selbst und der Welt um ihn herum.

Übergangsphase:

Der gesamte Roman spielt sich in einer kurzen Zeitspanne von drei Tagen ab, in der sich Holden körperlich und emotional im Übergang befindet. Er rennt von seiner Privatschule weg, begibt sich auf eine Reise nach New York City und erlebt eine Reihe von Begegnungen mit verschiedenen Charakteren. Diese Erfahrungen dienen als Katalysatoren für sein persönliches Wachstum und seine Reifung.

Konflikte mit der Erwachsenenwelt:

Holdens Initiationsreise ist von zahlreichen Konflikten mit Erwachsenen geprägt, denen er begegnet. Er bemängelt die Oberflächlichkeit und den Materialismus der Erwachsenenwelt und betrachtet sie als unecht und ohne Echtheit. Diese Konflikte symbolisieren Holdens Kampf, sich den gesellschaftlichen Erwartungen anzupassen, und seine Suche nach authentischen Verbindungen.

Ablehnung gesellschaftlicher Normen:

Während Holden sich in der Welt der Erwachsenen zurechtfindet, lehnt er deren konventionelle Werte und Normen ab. Er kritisiert die Falschheit der Erwachsenen und ihre Fixierung auf Geld, Status und Aussehen. Diese Ablehnung veranlasst ihn schließlich dazu, sich gegen die Anpassung an die konventionellen Schemata zu entscheiden und sich auf eine Reise der Selbstfindung zu begeben.

Suche nach einem sinnvollen Zweck:

Im Laufe des Romans setzt sich Holden mit der Suche nach einem sinnvollen Sinn im Leben auseinander. Er verachtet den Weg, den ihm die Gesellschaft vorgezeichnet hat, und sehnt sich nach etwas Echtem und Authentischem. Seine Suche führt ihn schließlich zum Bild eines Fängers im Roggen, einem Symbol seines Wunsches, die Unschuld von Kindern vor der harten Realität der Erwachsenenwelt zu schützen.

Kathartische Reise:

Holdens physische Reise nach New York und zurück kann als Metapher für seine emotionale und psychologische Reise angesehen werden. Durch seine Begegnungen und Selbstbeobachtung durchläuft er einen kathartischen Prozess, der zu einem tieferen Selbstverständnis führt.

Die Erkundung von Holden Caulfields Selbstfindungsreise, seinen Konflikten mit der Erwachsenenwelt und seiner Ablehnung gesellschaftlicher Normen durch Catcher in the Rye macht es zu einer Initiationsgeschichte schlechthin. Es fängt die Essenz der Jugend und den universellen Kampf der Menschen ein, die ihren Weg ins Erwachsensein finden und ihren Platz in einer komplexen und herausfordernden Welt finden.

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