1. Externer Konflikt (Person vs. Gesellschaft): Leona Stevensons Kampf gegen ein gleichgültiges und unpersönliches medizinisches System ist ein zentraler Konflikt im Stück. Ihre verzweifelten Versuche, über Telefonanrufe Hilfe zu erhalten, offenbaren die Grenzen und potenziellen Gefahren einer übermäßig mechanisierten Gesellschaft, in der menschliches Leben unbedeutend erscheint.
2. Externer Konflikt (Person vs. Person): Der irrtümliche Anruf, der Leona mit einer mörderischen Verschwörung in Verbindung bringt, bringt sie in Konflikt mit einer Gruppe von Kriminellen, darunter Sally und ihre Komplizen. Dieser Konflikt wird immer bedrohlicher, als sie versuchen, Leona aufzuspüren, was zu einer spannenden Abfolge von Ereignissen führt.
3. Interner Konflikt (Person vs. Selbst): Leona kämpft während des gesamten Stücks mit ihren eigenen Ängsten, Selbstzweifeln und Verletzlichkeit. Ihr Gefühl der Hilflosigkeit verstärkt sich, als sie durch das Wissen, dass Gefahr naht, gelähmt wird, ihr aber die Mittel fehlen, sich selbst zu retten. Dieser interne Konflikt fügt der Handlung eine weitere Spannungsebene hinzu.
4. Ethischer Konflikt (richtig vs. falsch): Der unethische Plan und das rücksichtslose Vorgehen der Kriminellen stehen in scharfem Kontrast zu Leonas echtem Überlebenskampf. Diese Gegenüberstellung unterstreicht die moralische Dimension des Stücks und lädt das Publikum dazu ein, sich ethischen Fragen über die eigene Verantwortung, einer anderen Person in Not zu helfen, zu stellen.
Das gekonnte Zusammenspiel dieser Konflikte treibt die Handlung von „Sorry, Wrong Number“ voran, baut die Spannung auf und schafft eine packende Erzählung, die das Publikum bis zum Höhepunkt und der Auflösung fesselt.