Angst vor der Vollendung: Juliet hat Angst, ihre Ehe mit Paris zu vollziehen, den sie nicht liebt. Sie spricht von der „tödlichen Nacht“, in der sie gezwungen wird, ihre Jungfräulichkeit aufzugeben, und fürchtet den damit verbundenen Schmerz und Verlust der Unschuld.
Angst vor Konsequenzen: Auch Julia fürchtet die Folgen ihrer heimlichen Ehe mit Romeo. Sie weiß, dass ihre Vereinigung von ihren verfeindeten Familien verboten wird und macht sich Sorgen über die möglichen Folgen, wie etwa die Verbannung oder sogar den Tod für beide.
Angst vor Verrat: Julia äußert ihre Angst, dass jemand sie verraten und das Geheimnis ihrer Ehe mit Paris preisgeben könnte. Sie ist sich der damit verbundenen Risiken bewusst und hat Angst vor der Möglichkeit, erwischt und bestraft zu werden.
Angst vor Einsamkeit und Isolation: Julia hat Angst davor, allein und isoliert von den Menschen zu sein, die sie liebt, insbesondere Romeo. Sie hält sich für eine „Ausgestoßene“ und fürchtet, von ihrer Familie und ihren Freunden abgelehnt zu werden, wenn ihr Geheimnis ans Licht kommt.
Angst vor dem Tod: Letztendlich offenbart Julias Monolog ihre Angst vor dem Tod. Sie erwähnt das „abscheuliche Grab“ und denkt darüber nach, sich das Leben zu nehmen, um der schwierigen Situation, in der sie sich befindet, zu entkommen.
Diese Ängste und Sorgen verdeutlichen Julias innere Kämpfe, ihre Entschlossenheit, ihre Liebe zu Romeo zu schützen, und ihre Bereitschaft, drastische Maßnahmen zu ergreifen, um einem ungewollten Schicksal zu entgehen.