* Schwerpunkt auf interne Konflikte: Shelleys Roman konzentriert sich stark auf die psychische Qual von Victor Frankenstein und den inneren Kampf, dem er mit seiner Schöpfung gegenübersteht. Die Gothic-Atmosphäre entsteht eher durch die dunkle, obsessive Natur von Victors Geist als durch die physischen Schauplätze.
* Einstellung als Reflexion: Die Einstellungen in „Frankenstein“ werden oft verwendet, um die inneren Zustände der Charaktere widerzuspiegeln. Beispielsweise spiegeln die trostlosen und eisigen Landschaften der Arktis Victors Isolation und Verzweiflung wider.
* Konzentrieren Sie sich auf das Übernatürliche: Die gotischen Elemente des Romans ergeben sich hauptsächlich aus dem übernatürlichen Thema der Erschaffung von Leben und den daraus resultierenden Konsequenzen. Das Wesen selbst ist mit seiner grotesken Erscheinung und seinem Rachedurst ein zentrales gotisches Element, nicht nur die Kulisse.
Es gibt jedoch Fälle, in denen die Umgebung zur Gothic-Atmosphäre beiträgt:
* Das dunkle und düstere Schloss: Victors Elternhaus mit seinen dunklen Türmen und alten Hallen schafft eine Atmosphäre voller Geheimnisse und Vorahnungen.
* Das isolierte Labor: Das Labor, in dem Victor das Monster erschafft, ist ein Raum der Geheimhaltung und des verbotenen Wissens, der zum gotischen Gefühl der Übertretung beiträgt.
* Die arktischen Ödlande: Die raue und unnachgiebige Landschaft der Arktis, in der Victor der Kreatur begegnet, verstärkt das Gefühl der Isolation und Verzweiflung.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Setting zwar zur Gothic-Atmosphäre in *Frankenstein* beiträgt, aber nicht das dominierende Element ist. Die wahren gotischen Qualitäten des Romans liegen in der Erforschung der dunkleren Aspekte der menschlichen Natur, der Folgen unkontrollierten Ehrgeizes und der Angst vor dem Unbekannten.