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Was ist der erzählerische Standpunkt in der Kurzgeschichte „Occurrence at Owl Creek Bridge“ von Ambrose Bierce?

Ambrose Bierces „An Occurrence at Owl Creek Bridge“ verwendet eine Third-Person-Limited Standpunkt.

Hier ist der Grund:

* Dritte Person: Die Geschichte wird mit „er“ und „ihm“ erzählt, um sich auf die Hauptfigur Peyton Farquhar zu beziehen. Wir erhalten keinen Zugang zu den Gedanken und Gefühlen anderer Charaktere.

* Begrenzt: Wir beschränken uns in erster Linie auf Peytons Gedanken und Wahrnehmungen. Während die Erzählung einige objektive Details liefert, ist der Großteil der Geschichte durch seine subjektive Erfahrung gefiltert.

Die eingeschränkte Perspektive ist entscheidend für die Wirksamkeit der Geschichte. Es ermöglicht Bierce:

* Manipulieren Sie die Wahrnehmung des Lesers: Indem er sich auf Peytons Gedanken und Gefühle konzentriert, kann Bierce Spannung und Unsicherheit erzeugen. Wir werden zu der Überzeugung verleitet, dass Dinge passieren, die nicht unbedingt wahr sind, und erleben die Welt letztendlich durch Peytons verzerrte Linse.

* Betonen Sie die Kraft der Vorstellungskraft: Der Höhepunkt der Geschichte hängt vom Glauben des Lesers an Peytons imaginäre Flucht ab. Die begrenzte Perspektive ermöglicht es Bierce, diese Fantasie aufzubauen und sie so real erscheinen zu lassen wie die tatsächlichen Ereignisse der Geschichte.

* Erzeugen Sie ein Gefühl der Mehrdeutigkeit: Das Ende der Geschichte hinterlässt beim Leser ein Gefühl des Unbehagens und der Unsicherheit. Indem er sich auf Peytons Standpunkt konzentriert, vermeidet Bierce eine endgültige Antwort auf sein Schicksal und lässt die Interpretation offen.

Insgesamt ist die eingeschränkte Perspektive der dritten Person ein Schlüsselelement in „An Occurrence at Owl Creek Bridge“, das die Themen, die Spannung und letztendlich ihre tiefgreifende Wirkung auf den Leser prägt.

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